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Rotes, kreisförmiges Design mit dem Text Sarsaparilla Everyone Here Seems So Familiar auf strukturiertem Hintergrund.
ALBUM

Everyone Here Seems So Familiar… SARSAPARILLA

2011
MSTAX ALBUMPROFIL

Zwischen gefühlvoller Melancholie und sanften Pop-Melodien: SARSAPARILLA entfaltet in EVERYONE HERE SEEMS SO FAMILIAR… eine introspektive Klangreise mit minimalen Überraschungen.

Das Artwork, der Name Sarsaparilla und auch der Titel ‘ Everyone Here Seems So Familiar ‘ geben kaum Aufschluss über die musikalischen Gegebenheiten der Platte wieder. Wesentlich deutlicher wird das Bild dementsprechend nach dem Opener ‘ Hunt ‘ und dem zweiten Stück ‘ Earthling ‘. Hier erwarten uns Lieder von Brandon Miller, alias Sarsaparilla, in einer gefühlvollen Atmosphäre zwischen Folk und sanften Pop Melodien. Er selbst ist Singer/ Songwriter und veröffentlichte in den letzten beiden Jahren vier Alben in Eigenregie. Doch warum nennt sich Miller eigentlich Sarsaparilla? Denn im Grunde handelt es sich dabei um einen Brombeerwein, der das Blut reinigen und den Körper entgiften soll. In den USA gilt der Saft längst als Kultgetränk, der schon bei “The Simpsons“ oder dem Kultfilm “The Big Lebowski“ eine Rolle spielte. Brandon Miller nennt diese Zusammenhänge, aber auch auch einen wesentlich bedeutsameren Grund: als ihn sein Großvater auf dem Totenbett um ein kaltes Sarsaparilla bittet.

Dieses Schlüsselerlebnis bringt Brandon Miller dazu, erste Songs zu schreiben, aufzunehmen und damit bald durch Clubs zu tingeln. ‘ Pyramid ‘ erzeugt eine intensive Stimmung, während ‘ Haystack ‘ in leichter Melancholie auf dem weiten großen Meer dahinschippert. Insgesamt bietet ‘ Everyone Here Seems So Familiar ‘ schwermütige Gedankenwege, Traurigkeit und einsame Nachdenklichkeit. Neben den bekannten Instrumenten auf dem Album, mischt sich in ‘ Seduce ‘ eine schüchterne Trompete, ein Piano in ‘ Cleopatra ‘, aber auch ein Hauch Country Rock in ‘ A Hike Unlike ‘. Schlussendlich sind die musikalischen Differenzen zwischen den Songs leider nur minimal verstreut und auch die Überlänge der Tracklist hätte in diesem Hinblick nicht unbedingt sein müssen. Natürlich hat Brandon Miller viel zu erzählen und daran gibt es nichts auszusetzen, aber Stücke wie ‘ Radio Moscow ‘, die eine Unterbrechung erzeugen, einen aufwecken, zurück aus der Melancholie holen, sind definitiv zu selten angesetzt und ziehen die Platte auf gesamter Sicht zu schleppend aus der Lethargie.

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Rotes, kreisförmiges Design mit dem Text Sarsaparilla Everyone Here Seems So Familiar auf strukturiertem Hintergrund.

Sarsaparilla – Everyone Here Seems So Familiar…

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