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MAE POWELL Making Room For The Light

2025

MAE POWELL entfaltet auf MAKING ROOM FOR THE LIGHT ein warmes, jazzgetränktes Folk-Soul-Panorama zwischen Selbstheilung, Naturverbundenheit und leiser Aufbruchsstimmung.

Mae Powell’s zweites Album ist kein lauter Paukenschlag, sondern ein allmähliches Aufleuchten, wie die ersten Sonnenstrahlen, die sich über ein stilles Farmtal legen. Geschrieben während einer Übergangsphase, oft im Rückzug auf der Farm ihrer Mutter nördlich von San Francisco, nimmt uns „Making Room For The Light“ mit in eine Welt aus feinen Beobachtungen, geduldigen Melodien und einer Stimme, die gleichermaßen trösten und herausfordern kann. Produziert von David Parry, dem Multiinstrumentalisten der Band Loving, entstand das Werk auf Vancouver Island – eingebettet in die Ruhe eines kanadischen Sommers, der sich in den Arrangements spiegelt: Hammond-Orgeln, Lap-Steel-Gitarren, akustische Wärme.

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„Tangerine“ eröffnet mit einer Bildsprache, die körperlich schmeckbar wird: ein Herz als vergessene Frucht, süß und vergänglich zugleich, während Powell singt: „Vulnerability is a gamble, and I’m putting all of my chips in now.“ Diese Mischung aus schonungsloser Ehrlichkeit und zarter Klanggestaltung zieht sich durch alle elf Songs. „Rope You In“ balanciert auf der Linie zwischen Geständnis und Zurückhaltung, schwebend auf gläsernen Gitarrenschichten. In „Where Will Love Go?“ verwandelt sich Abschiedsschmerz in ein stilles Manifest der Selbstzuwendung, während „Contact High“ – inspiriert von Dylan Mulvaney – einen unerwarteten Schwung bringt, der an einen Jazz-beleuchteten Indie-Tanz erinnert.

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Das Cover mit seinen weichen, ineinanderfließenden Lilienblüten ist mehr als Zierde: Es greift die organische Struktur der Songs auf, die nie hart konturiert sind, sondern ineinander übergehen, als würden sie das Licht selbst einfangen. „It Comes in Waves“ und „Invisibly“ zeigen die introspektive Seite Powell’s, wo jede Note wie ein Tropfen auf stilles Wasser fällt. Selbst das verspieltere „Hot Headed“ – ein augenzwinkernder Blick auf innere Wut – ist Teil dieser sanften Selbstbefragung.  „Making Room For The Light“ ist weniger eine Platte, die man einfach durchhört, als eine, die sich über Tage entfaltet, mit Zeilen, die im Kopf nachhallen und Melodien, die sich ins Unterbewusstsein setzen.

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Gemaltes Albumcover mit zwei abstrahierten weißen Calla-Blüten auf grün-gelbem Hintergrund.

Mae Powell – Making Room For The Light

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84
illustration
2025
Making Room For The Light
VE-0153-CW

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

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