Waxahatchee – Ivy Tripp

“Ivy Tripp is about directionlessness,” so Crutchfield kürzlich in einem Interview. “People wandering through life or trying to find things that make them happy without conforming to the structure previous generations had.” Das neue Album wurde von Kyle Gilbride (Wherever Audio) bei Katie daheim aufgenommen – mit Ausnahme des Schlagzeugs, welches in der lokalen Grundschulsporthalle eingespielt wurde. Ihre neuen Songs auf ‚ Ivy Tripp ‚ zeigen uns eine erwachsenere und nachdenklichere Seite von Waxahatchee: “The title Ivy Tripp is really just a term I made up for directionless-ness, specifically of the 20-something, 30-something, 40-something of today, lacking regard for the complaisant life path of our parents and grandparents. I have thought of it like this: Cerulean Salt is a solid and Ivy Tripp is a gas.”

In der Gesamtheit ist ‚ Ivy Tripp ‚ glatter als seine Vorgänger, aber dennoch wird die emotionale Rohheit von Crutchfield zu keinem Zeitpunkt beschönigt. “I watch you anxiously/ The pain it’s celestial/ the pain it’s serene”, heißt es da im wütenden ‚ Poison ‚, während uns das akustische Stück ‚  Summer Of Love ‚ oder das ruhige Klavier-geführte ‚ Half Moon ‚ ein großzügiges Raumgefühl vermitteln. Man möchte diese Songs am liebsten mit einem Glas Wein genießen. Der hektische Tag ist zu Ende, man liegt gemütlich am Strand und lauscht den wunderschönen Gesängen der Katie Crutchfield. “The summer of love is a photo of us“.

7.6