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Nahaufnahme eines geschminkten Gesichts mit blauem Lidschatten und pinkem Lippenstift.
ALBUM

Trip the Light Fantastic SOPHIE ELLIS-BEXTOR

2007

In einem herausragenden Jahr für den weiblichen britischen Elektro-Chart-Pop, in dem unter anderem hervorragende Alben von den Sugababes, Girls Aloud, Róisín Murphy, Siobhan Donaghy, Tracey Thorn und Kylie Minogue erschienen, konnte sich SOPHIE ELLIS-BEXTOR mit einer klassischen, romantischen und vor allem äußerst unterhaltsamen Platte behaupten.

„Trip The Light Fantastic“ ist eine willkommene Rückkehr einer der anspruchsvollsten und markantesten Stimmen des britischen Dance-Pop und mit Sicherheit Sophie Ellis-Bextor’s bislang dynamischstes Album. Deutlich konsequenter als seine unterhaltsamen, aber fleckigen Vorgänger, aber auch – was noch wichtiger ist – weitaus mutiger, abwechslungsreicher und vitaler – seine vielen Stärken sind die aufregendsten ihrer Karriere. Seit ihrem letzten Album sind vier Jahre vergangen – eine beträchtliche Zeitspanne in Bezug auf Pop – aber Ellis-Bextor’s Musik orientierte sich schon immer an elegant klassizistischem, New-Wave-inspiriertem Synth-Disco, selbst in den Tagen, als die Pet Shop Boys praktisch die einzigen verbliebenen Anhänger dieses Stils waren.

Trotzdem klingt sie hier dramatisch neu belebt, mit einer bemerkenswerten Mischung aus Rockgitarren und einer oft kraftvollen, sogar bedrohlichen Electro-Note in den Produktionen, beides deutlich erkennbar in der schrillen, tosenden ersten Single „Catch You“. Der Vergleich mit anderen Künstlerinnen wird sich zwangsläufig ergeben, und während „New York City Lights“ sehr an Madonna’s „Confessions…“-Ära erinnert und „If You Go“ die Hilfe von Xenomania in Anspruch nimmt, sind beide immer noch Markenzeichen von Sophie und machen sie sehr zu ihren eigenen. Es gibt wenig – selbst in den Titeln „New Flame“ und „The Distance Between Us“ in der Mitte des Albums – die leicht zu kritisieren wären.

Es gibt die eine oder andere Ballade, die durch das majestätische „What Have We Started“ gekonnt demonstriert wird, ein Titel, der weder in Klischees noch in offensichtlicher Süße badet. Es ist ein leidenschaftliches, zärtliches Lied, das mit purer Emotion berührt. Sophie Ellis Bextor hat eine Klasse, eine Ausstrahlung, die den meisten Popstars fehlt. Liegt es am schelmischen Aussehen, am trockenen Humor, an der offensichtlichen Intelligenz oder einfach an der Tatsache, dass sie auf jedem Bild umwerfend aussieht? Sie hat die Art von Schönheit, die Aufmerksamkeit anzieht – und doch spaltet. Ehrlich gesagt, wen interessiert das, wenn sie so gute Alben wie dieses veröffentlicht?

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Nahaufnahme eines geschminkten Gesichts mit blauem Lidschatten und pinkem Lippenstift.

Sophie Ellis-Bextor – Trip the Light Fantastic

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Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Trip the Light Fantastic“.

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