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Das Cover von „Mood Valiant“ von Hiatus Kaiyote zeigt eine abstrakte, farbenreiche Illustration mit organischen Formen vor schwarzem Hintergrund – dynamisch und verspielt.
ALBUM

Mood Valiant HIATUS KAIYOTE

2021
MSTAX ALBUMPROFIL

MOOD VALIANT ist ein Album, das voller Leben und Vitalität steckt. HIATUS KAIYOTE haben etwas Brillantes geschaffen – ein Album, das mühelos sympathisch, souverän und reich an Herz und Seele ist.

Das Quartett aus Melbourne begann mit der Arbeit an „Mood Valiant“, während sie nach der Veröffentlichung von „Choose Your Weapon“ vor einigen Jahren auf Tour waren. Das Album wurde jedoch auf Eis gelegt, als bei Frontfrau Nai Palm Brustkrebs diagnostiziert wurde. Nach einer lebensrettenden Mastektomie erholte sie sich mit einer neuen Perspektive auf das Leben; die Band vollendete das Album triumphierend. Trotz langer Arbeit vermitteln Hiatus Kaiyote auf „Mood Valiant“ ein Gefühl von Spontaneität und Improvisation. Zwei der besten Songs, „Red Room“ und „Stone Or Lavender“, wurden über Nacht von der Band im Studio des brasilianischen Komponisten Arthur Verocai konzipiert. Seine Zusammenarbeit beeinflusste den Sound des gesamten Albums und produzierte die wunderschönen Streicher in „Get Sun“. 

Auch „Hush Rattle“ bedient sich üppiger, natürlicher Klänge und unterstreicht die quirlige, lebendige Qualität von „Mood Valiant“. Diese scheinbar kleinen Verzierungen sind eigentlich eine kluge thematische Entscheidung. „Mood Valiant“ zelebriert den Reichtum des Lebens in all seinen verschiedenen Formen und Formen. Das Highlight des Albums „Chivalry Is Not Dead“ ist pure Ekstase, ein virtuoses Stück Future-Funk mit wunderbaren Texten, die sich zwei Menschen als „seahorses“ und „hummingbirds“ vorstellen. Es endet mit dem schönen Mantra „I want to be close to your molecules“ – ein schönes Bild, das in seiner offenherzigen, transzendentalen Perspektive fast spirituell erstrahlt.

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Kehr man nochmals zu „Red Room“ zurück, lassen sich starke R&B-Einflüsse wie Erykah Badu und Prince entdecken. Die Einfachheit von „Red Room“ macht es jedoch nicht langweilig; Der Bass von Paul Bender fesselt uns und zieht uns bis zum Ende. Perrin Moss’ einzelne Drum-Taps werden von Simon Mavins Synths unterstrichen, um ein wahrhaft demokratisch zusammengestelltes Highlight zu schaffen. Dies ist eine Band, die über die Jahre zu einer Familie geworden ist. Es haben sich die Mühen gelohnt, endlich ihr bisher bestes Album in die Welt hinauszutragen.

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Anspieltipps: Red Room, Stone Or Lavender, Chivalry Is Not Dead

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Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Mood Valiant“.

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