D E N A – Flash

“cash, diamond rings, swimming pools/ cash, diamond rings, swimming pools/ cash, diamond rings, swimming pools” von diesen dingen singt dena nun schon seit zwei Jahren und rutschte im Sommer 2012 mit den poppigen Melodien geradewegs in die Füße. Die in Berlin lebende Bulgarin landete mit Ihrem Track ‚ Cash, Diamond Rings, Swimming Pool ‚ einen echten Dauerbrenner, der auch im Jahr 2014 noch kein bisschen an Schwung verloren hat. Ja die im Süden Bulgariens geborene Boom-Pop Künstlerin hatte schon lange bevor Ihr Album endlich im Katen war eindrucksvoll bewiesen, dass man mit Ihr jederzeit zu rechnen hat und so wundert es einen letztlich auch nicht, dass die nun erschienen Songs auf Ihrem Debüt ‚ Flash ‚ die feine Linie zwischen naiven Ansichten und cleveren Arrangements weiterführen. „I haven’t been taking any planes today/ You’re the one who whisks away and I’m the one who stays,” rappt Dena unverblümt in ‚ Jet Lag ‚. “I think I’m having jet lag without even having fun.” Doch das wirklich erfrischende an dem Album ist die Tatsache, dass DENA sich nur wenig mit Ihrem Ursprung auseinandersetzt. Man als Beispiel die in Sri Lanka geborene M.I.A. – DENA wird ja ständig mit Ihr verglichen – zum einen aus guten Gründen, doch was die beiden Hip-Hop-künstler trennt. M.I.A. will Ihre Herkunft nicht vergessen, DENA scheint da schon etwas Vielseitigkeit in Ihren Inhalt zu legen. Der bulgarische Cache in den hinteren Gehirnzellen wurde gelöscht und während eben M.I.A. nicht müde wird, sich schick, fremdartig, exotisch und (vermutlich) sozial verantwortlich fühlt, scheint DENA einfach nur Dance, Hip-Hop- und R & B beeinflusst zu sein. Keine nervigen Erinnernungen im Sinne von “ hey, ich bin anders. “ Die Bürde auf den Schultern von M.I.A. oder Lorde MIA fehlt hier und das ist eben letztlich das wunderbar erfrischende.