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TIRED PONY The Place We Ran From

2010

Mit einer beeindruckenden Riege an Mitwirkenden, darunter Peter Buck und Gary Lightbody, erschafft TIRED PONY mit THE PLACE WE RAN FROM ein Album, das durch minimalistische Instrumentierung und eindrucksvolle Gesangspassagen besticht, auch wenn es in der Mitte an Abwechslung mangelt.

Über Tired Pony wurde im Vorfeld viel berichtet, immerhin stehen hinter dem Bandnamen niemand geringeres als Peter Buck ( R.E.M) und Gary Lightbody (Snow Patrol). Doch kratzen diese Hintergründe im eigentlichen Sinne, nur die berühmte Spitze des Eisberges. Denn blickt man erstmal hinter die einzelnen Songs auf dem Debütalbum ‘ The Place We Ran From ‘, lassen sich noch mehr namenhafte Musiker finden wie Richard Colburn (Belle & Sebastian), Jacknife Lee, Iain Archer, Scott McCaughey, Troy Stewart und Tom Smith (Editors) wie auch M Ward & Zooey Deschanel (She & Him). Die Liste ist also recht üppig und das Geheimnis um die guten Zutaten, werden dementsprechend mit Stolz auf dem Plattencover festgehalten.

Ansonsten wirkt die Aufmachung schlicht und spiegelt damit sehr eindrucksvoll die inhaltlichen Zugaben von Tired Pony wieder. Denn auch diese wurden mit minimalistischen Instrumentierungen aufgenommen und konzentrieren sich daher verstärkt auf den stimmlichen Gesang – wie auch die dazugehörigen Lyrics. Dazwischen stelt sich nur selten ein Schlagzeug, welches so richtig erst im vierten Stück ‘ Dead American Writers ‘ den Takt übernehmen darf. Doch das Highlight auf dem Debüt bleibt auch gegen Ende das Duett mit She & Him Sängerin Zooey Deschanel im Song ‘ Get On The Road ‘. Zu Gute halten muss man ‘ The Place We Ran From ‘ auch das Gefühl für die richtigen Momente, wenngleich besonders in der Mitte vieles zu beliebig auf den Hörer einwirken möchte.

Hier fällt die Abwechslung und die unheimliche Macht der Intimität aus der ersten Hälfte. Dennoch brauchen sich keine Sorgenfalten an der Stirn breitmachen, die Ängste einer Enttäuschung waren unnötig und hinter den spartanischen Äußerlichkeiten vergibt sich eine durchaus konventionelle Reihe an Songs, die in milder Atmosphäre und ohne Risiko, durch sanft wehende Lüfte fliegen.

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Coverbild des Albums The Place We Ran From von Tired Pony mit minimalistischer Gestaltung und Künstlernamen.

Tired Pony – The Place We Ran From

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64
fotografie
2010
The Place We Ran From
NO-0453-RO

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

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