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Mit WOMB kehrt PURITY RING in eine vertraute, doch intensivierte Klangwelt zurück, in der sanfte Melodien auf beunruhigende Bilder treffen und die Verfeinerung ihrer musikalischen Vision im Vordergrund steht.

Wenn der heftige, eisige Ansturm von Synthesizern in die ersten Takte von „rubyinsides“, dem eröffnenden Stück von Purity Ring’s neuem Album, strömt, fühlt es sich an, als wäre das Duo nie weg gewesen. Doch es ist fünf Jahre her, seit Megan James und Corin Roddick ihr letztes Album „Another Eternity“ veröffentlicht haben. „WOMB“ wurde vollständig von dem Paar geschrieben, aufgenommen, produziert und gemischt. Die Kontrolle, die James und Roddick über diese zehn Tracks haben, zeigt sich in ihren gelegentlichen Streifzügen durch das Neuland, wie die Einführung der Spieluhr in „Stardew“, oder den welligen Basslinien und dem abgespeckten Klavier in „i like the devil“.

 

Das kanadische Duo veröffentlichte vor acht Jahren ihr Debütalbum “Shrines”, und ihre zusammenhängende Vision war von Anfang an beeindruckend. Es war eine unheimliche, dahinjagende Kreation, die per E-Mail hin und her komponiert wurde und unruhige, zappelige Beats mit gruseligen Bildern beinhaltete. Textlich wurden sezierte Körper und märchenhafte böse Großmütter dargestellt, die kleine Löcher in die Augenlider bohrten. Es waren makabere Bilder, eingehüllt in hypnotische Elektronik. Es ist eine Formel, an der auch „Another Eternity“ weitgehend festhielt – obwohl sich diese zweite Platte optimistischer anfühlte. 

Fünf Jahre später bewohnt „WOMB“ wieder dieselbe Welt – aber intensiviert. Obwohl Purity Ring uns mit sanften Melodien hereinlockt, sind James’ Bilder oft sehr spezifisch und normalerweise beunruhigend. Eine Reihe verdrehter Liebeslieder sind physisch und masochistisch. “If I could I would let you see through me. Hold our skin over the light to hold the heat. Flood the halls with ruby insides til we spill.” Nach so einer langen Abwesenheit wird das neue Album Purity Ring wahrscheinlich nicht wieder an die Spitze der Pop-Avantgarde setzen – es ist eher eine stetige Verfeinerung als ein großer Sprung nach vorne. 

 

Das Warten mag lang gewesen sein, aber die Ergebnisse sind ausgereift und die neuen Songs beweisen mit viel Selbstvertrauen, dass Purity Ring noch immer einiges an Glanz versprühen.

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Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „WOMB“.

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