Madonna – Rebel Heart

Das tiefgreifende Produktionsteam hinter dem neuen Album ‚ Rebel Heart ‚ von Madonna (insbesondere Diplo), verweisen klar auf die klassische Madonna der 80er Jahre. Das gefühlvolle ‚ Living For Love ‚ ist mit seinen himmlischen Chören und dem Klavier ein gelungener Einstieg. Zugleich beweisen die folgenden Nummern: Madonna scheint unzerstörbar. Ein ewig gleißendes Licht am Pophimmel. ‚ Ghosttown ‚ ist im weiteren Verlauf eine ausgezeichnete Elektro-Ballade, während der mit Diplo geschriebene Track ‚ Unapologetic Bitch ‚ eine entwaffnende Elektro-Reggae Konfektion ist. Dagegen wird ‚ Bitch I’m Madonna ‚ auch zwischen den restlichen Nummern nicht besser und gehört mit ‚ Iconic ‚ zu den schlechtesten Tracks auf dem neuen Album. Abgesehen davon erleben wir mühelos guten Pop, der immer wieder mit euphorischen Anstürmen, wie im Kanye-co-produzierten ‚ Illuminati ‚, überwältigt. Leider muss ‚ Rebel Heart ‚ mit seiner Spieldauer kämpfen. 14 Songs zeigen eigentlich nur eine von Produzenten getriebene Pop-Platte, in der jeder einmal mit seinem Namen auftauchen wollte. ‚ Rebel Heart ‚ ist schlussendlich besser als die letzte Platte, doch leidet es eben an der selben Überfülle wie ‚ MDNA ‚ und gestaltet damit den kompletten Durchlauf unnötig anstregend.