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LAURA VEIRS The Triumphs and Travails of Orphan Mae

2001

Im Herzen ist LAURA VEIRS eine Folksängerin mit einer physischen Stimme, die der von Suzanne Vega ähnelt, und einer ganz eigenen lyrischen Stimme. Ihr Hauptinstrument ist ihre treue Akustikgitarre.

„The Triumphs & Travails of Orphan Mae“ zeigt, dass Laura Veirs eine junge Sängerin ist, die noch am Anfang steht. Veirs lässt ein Gefühl der Fülle und Vollständigkeit entstehen, das selbst ein Orchester nicht vermitteln könnte. Das Album erzählt lose die Geschichte eines Mädchens, das durch den amerikanischen Westen wandert, wobei Veirs verschiedene Standpunkte einnimmt, um das Gefühl von Einsamkeit, Schönheit, Sehnsucht und Abenteuer zu vermitteln, das mit einer solchen Reise einhergeht. Das ergreifendste Beispiel dafür findet sich hier auf „Montague Road“. „Her lips are cracked, it hurts to talk“, singt Veirs verschwommen zu hohlen, Portishead-artigen Trommeln und Bässen und gibt Details aus der ersten Person aus der sicheren Entfernung einer Außenstehenden wieder, wobei die Verzerrung des Gesangs uns noch weiter wegzieht.

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Die spärliche Produktion ist passend, wenn man bedenkt, dass Veirs im Schatten der Colorado Rocky Mountains aufgewachsen ist oder, wie „Orphan Mae“ es ausdrückt: „Somewhere in the desert, near a mountain is the place of my birth“. Banjo, Akustikgitarre und Steelgitarre dominieren, aber dies ist kein Country-Western-Album. „The Triumphs and Travails of Orphan Mae“ pendelt zwischen Blues und Folk. Dance-Beats untermalen „John Henry Lives“, und „Montague Road“ hat eine Trip-Hop-Atmosphäre, die ihm eine gespenstische Atmosphäre verleiht. Dieses Gefühl durchdringt alles; „Black Eyed Susan“ könnte durchaus eine Geistergeschichte sein und „Through December“ klingt genauso gruselig wie der bevorstehende Winter, den es namentlich nennt.

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Dennoch strahlt „The Triumphs and Travails of Orphan Mae“ echte Wärme aus. Veirs‘ Gesang klingt kristallklar, hat aber echte Tiefe und ihr Erzählstil zeichnet lebendige Bilder von Mythen und Fabeln aus dem amerikanischen Westen. Es ist ein Bilderbuch in Liedform und noch dazu ein fesselndes.

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Rotes Cover mit schwarzer Zeichnung einer Streichholzschachtel und Albumtitel in Blockschrift.

Laura Veirs – The Triumphs and Travails of Orphan Mae

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77
illustration
2001
The Triumphs and Travails of Orphan Mae
UH -0231- KR

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

abstrakt
2009
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UH -0227- RO
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2012
Devastates
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2010
Masculin / Féminin
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2025
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Be Up A Hello
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Working Men’s Club
UH -0233- ZG
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Holy Spring
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UH -0235- KR