Kings Of Leon – Youth & Young Manhood

Zwei Jahre nach Ihrer Bandgründung im Sommer 2001 war es dann soweit mit dem ersten Album der Kings Of Leon. ‚ Youth & Young Manhood ‚ nennt es sich und wird sich mit den gesamt Elf Tracks eine große und rasch wachsende Fangemeinde erspielen. Zurecht und vollkommen verständlich hört man sich das erste Mal die Platte an. Das Album beginnt mit dem wohl am besten dafür geeigneten Song ‚ Red Morning Light ‚. Treibend und ohne zu unterbrechen wird er nach vorne getragen und endet in einem wunderbaren Refrain der seines gleichen sucht. Danach noch schnell ein kurzes knackiges Gitarrensolo reingedrückt und schon geht es nahtlos weiter zu ‚ Happy Alone ‚, Menschen die dazu neigen bei Songs ruhig sitzen bleiben zu wollen, sollten ab hier den Raum verlassen. Die Beats der Kings Of Leon lassen in den ersten Minuten sicherlich bei keinem die Füße still stehen, keine Langeweile und schon recht keine Verschnaufpause aufkommen. Erst zu ‚ Joe´s Head ‚ wird es ein weniger leiser, gemächlich verlaufen die ersten Anfangsminuten bevor es gegen Ende hin zu dem lang erwarteten und angedeuteten Ausbruch von Caleb kommt, der seine letzten Textzeilen förmlich ins Mirko schreit als wolle er den Song so schnell wie möglich hinter sich lassen. Der nächste Track könnte erstmal zu verwirrten Blicken führen. Denn nun folgt ein langsamer Bluessong mit dem Namen ‚ Trani ‚. Er zeichnet sich ohne besonderen Vorkommnisse aus, er plätschert gemächlich dem Ende hin zu, ist aber aufgrund den Einflüssen und Ihrer Kindheit keineswegs fehl am Platz. ‚ California Waiting ‚ setzt allerdings da an wo Joe´s Hand aufgehört hat. Das Tempo wird wieder schneller, mit einem schnell ins Gedächtnis springenden Refrain und vermittelt auf bester Art und Weiße das, was der Songtitel schon verspricht. ‚ Spiral Staircase ‚ is wieder zum ausflippen da, coole Beats, schnelle Gitarren, Tempowechsel die einem beim ersten mal Anhören glatt aus dem Takt schmeißen können. ‚ Molly Chambers ‚ und ‚ Genius ‚ reihen sich perfekt an und bilden eine gelungene Dreier- Combo bevor die Kings Of Leon uns mit ihrem Zweiten Blues Song beglücken. ‚ Dusty ‚ heißt er und unterscheidet sich nicht wesentlich von seinem Vorgänger. Am Ende folgt mit ‚ Holy Roller Novocaine ‚ nochmal ein echtes Highlight und macht die Platte somit zu einem sehr gut gelungenen Debütalbum der Kings of Leon, das kaum Schwächen aufweisen kann.