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Porträt der Sängerin Eno Williams in futuristischem, silbernem Outfit vor monochrom blauem Hintergrund – Cover des Albums „Pull the Rope“ von Ibibio Sound Machine.
ALBUM

Pull the Rope IBIBIO SOUND MACHINE

2024
MSTAX ALBUMPROFIL

Die Hoffnung, Freude und Sexyness der Musik von IBIBIO SOUND MACHINE bleiben erhalten, aber die Verbindung, die sie aufbauen, hat sich von der sonnigen Heiterkeit eines sonnendurchfluteten Festivals zu einem schweißgetränkten Tanzclub verlagert.

Ibibio Sound Machine ist ein Treffpunkt, ein Ort der Einheit und guter Stimmung. Seit ihrem selbstbetitelten Debütalbum im Jahr 2014 stürmt die Band kopfüber in die Zukunft und verschmilzt westafrikanische Aspekte, Club-Elektronik und gefühlvollen Gesang zu etwas Kraftvollem und Einzigartigem. „Pull The Rope“ betont ihre Performance-Finesse, eine schöne Rückkehr, getaucht in ihre typische Energie. Die Eröffnung mit dem Titeltrack ist ein echtes Statement, der uns aus dem Sitz und auf die Tanzfläche reißt. Die sauren Quietschgeräusche in „Got To Be Who U Are“ passen perfekt zu den Affirmationen dieses Songs, während die abfallende Basslinie hinter „Fire“ eine fast postpunkige Direktheit an den Tag legt.

Später verleiht die letzte Single „Mama Say“ der Platte ein cooles Techno-Feeling. Alle sind bereit für ausgedehnte Dance-Mixes und lange Nächte im Club. Die meisten der folgenden Tracks sind genauso tanzbar, wenn auch etwas weniger optimistisch. „Fire“ warnt uns, auf alles vorbereitet zu sein („When there’s nowhere to turn / Then you gotta learn / You gotta run / At the sound of the gun“). Staccato-Hörner und elektronische Beats verstärken die Dringlichkeit in der ohnehin schon fesselnden Stimme von Sängerin Eno Williams. In „Them Say“ geht Williams subtiler und sinnlicher vor, während sie über Erinnerungen nachdenkt:

„Couldn’t help but notice / Steps upon the path / Streets are full of faces / Family from the past“, und dabei seltsam schimmernde Synthesizer in einem der zurückhaltendsten und kosmisch schönsten Momente des Albums erklingen. Die letzten paar Tracks experimentieren mit unterschiedlichen Stimmungen und Texturen. Das abschließende „Dance in the Rain“ ist ein elektrogetriebenes Loblied auf die Sehnsucht; Synthesizer piepen und blasen unter Drumloops, Hall und Williams gefühlvollem Gesang, während Elektronik, Gesang und Perkussion in einen Wechselgesang verfallen. 

Obwohl musikalisch viel straffer und abenteuerlicher, erinnert der einheitliche Ansatz von „Pull the Rope“ an den ehrgeizigen Umfang von Ibibio Sound Machine’s gleichnamigem Debüt, während ihr Songwriting Schmerz, Hoffnung, Freude, Sehnsucht und Kampf mit Raffinesse und Schwung ausdrückt.

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Porträt der Sängerin Eno Williams in futuristischem, silbernem Outfit vor monochrom blauem Hintergrund – Cover des Albums „Pull the Rope“ von Ibibio Sound Machine.

Ibibio Sound Machine – Pull the Rope

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Anspieltipps: Got To Be Who U Are, Mama Say, Dance in the Rain

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Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Pull the Rope“.

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