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Illustration des Albumcovers von Hollie Cooks Debütalbum: Die Sängerin steht vor einer stilisierten Küstenlandschaft mit Palmen, Wellen und einer strahlenden Sonne.​
ALBUM

Hollie Cook HOLLIE COOK

2012
MSTAX ALBUMPROFIL

In einem Sommer, der voller großartiger Ska- und Reggae-Veröffentlichungen zu sein verspricht, könnte das Debüt von HOLLIE COOK eines der besten des Jahres werden.

Mit Sex Pistols und dem ehemaligen Slits-Schlagzeuger Paul Cook als Vater ist es eine ziemliche Überraschung, dass das selbstbetitelte Debütalbum der West-Londoner Sängerin Hollie Cook ihre Punk-Vergangenheit zugunsten eines selbsternannten Old-School-Reggae-Vibes komplett aufgibt. Hollie bezeichnet das von Prince Fatty und mit Leuten wie Dennis Bovell und George Dekker von Omar & the Pioneers produzierte Album als „tropical Pop“. Die zehn Tracks sind sicherlich mit einem ziemlich authentischen Stammbaum ausgestattet, aber glücklicherweise stellt Cook’s musikalische Erziehung sicher, dass sie nie von dem beeindruckenden Appell der Gäste überschattet wird. Auf diesen Tracks gibt es zwar nur wenige Überraschungen, aber dennoch können Juwelen gefunden werden. Ein Teil des subtilen Charmes des Albums besteht darin, dass es sich weigert, vom formelhaften Reggae abzuweichen.

Cook vermeidet die genrewidrige Grandiosität, die viele neue Acts anwenden, und entscheidet sich stattdessen dafür, zu verbessern, anstatt zu revolutionieren. Ihr erhebendes Cover von The Shangri-Las’ „Remember (Walking in the Sand)“ fesselt sofort und überstrahlt das dunklere Original – der Eckpfeiler des Albums, es ist eine fötale Festivalhymne. Pünktlich zum Beginn des Sommers 2011 erscheint die Veröffentlichung des selbstbetitelten Debütalbums von Hollie Cook und trotz seiner gleichbleibenden Natur kündigt Hollie Cook immer noch die Ankunft eines äußerst vielversprechenden Reggae-Talents an, das kein Problem damit haben sollte, die kurzlebige Karriere der legendären Band ihres Vaters in den 70er Jahren zu überdauern. 

Mit Songs wie „That Very Night“, „Milk and Honey“, „Shadow Kissing“ und der echogeladene Dub von „Sugar Water (Look at My Face)“ stellt Cook sicher, dass ihr Debüt eines der bisher unterhaltsamsten Reggae-Alben des Jahres 2011 ist.

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