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SARAH CONNOR Sexy As Hell

2008

SARAH CONNOR zeigt auf SEXY AS HELL, wie vielschichtig Pop sein kann – zwischen Ballade, Electro-Funk und einer Stimme, die selbst Stahl schmelzen könnte.

Wenn ein Albumcover schon mehr sagt als tausend Promobanner, dann ist es dieses hier: Eine Nahaufnahme, direkt, selbstbewusst, fast schon übergriffig. Sarah Connor schaut uns auf „Sexy As Hell“ tief in die Seele – mit violett glühendem Augen-Make-up, Gloss auf den Lippen und Schatten, die wie flüchtige Gedanken übers Gesicht huschen. Es ist kein „Hallo“ – es ist ein Statement.

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Nach dem retrosouligen „Soulicious“ kehrt die gebürtige Delmenhorsterin mit ihrem siebten Studioalbum zu clubbigen Electro-Pop- und R&B-Wurzeln zurück – und klinkt sich damit deutlich hörbar in den internationalen Mainstream der Nullerjahre ein. Produziert von Szenegrößen wie J.R. Rotem, Remee & Troelsen oder Paul NZA, setzt „Sexy As Hell“ auf pulsierende Beats, funkige Hooklines und vor allem auf eines: Attitüde.

Tracks wie „Under My Skin“ oder „Play“ wirken wie Soundtracks zu einem tänzerischen Ego-Trip – rhythmisch zwischen Rihanna und Robyn, lyrisch selbstbewusst („You get under my skin like a burning flame“) und doch nie distanziert. Der Titelsong eröffnet mit clubtauglicher Selbstinszenierung, während „Still Crazy in Love“ und „I’ll Kiss It Away“ Connor’s typische Balladen-DNA offenbaren: Intimität in Hochglanz.

Doch nicht alles glänzt. In „Act Like You“ bricht ein Männerchor „Hey“-rufe in die femininen Harmonien, was nicht jeder stimmig findet. Auch „I Believe in You“ verliert in der Produktion ein wenig von der emotionalen Rohheit, die der Song als A-cappella-Version transportierte. Aber das gehört zum Wagnis: Wer sich sexy nennt, riskiert auch den Fall. Und Sarah Connor riskiert hier viel – und gewinnt nicht nur ein neues Soundbild, sondern auch Respekt für diesen Schritt.

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72
close-up
2008
Sexy As Hell
SI -0368- RR

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

portrait
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SI -0364- PR
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Ö
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