Turbo Fruits – No Control

“Turbo Fruits are one of my favorite bands from Nashville and they are also some of my favorite people from Nashville. I’m excited about their new album and glad they let me help out in making some of it.” Diese Worten kamen von niemand geringerem als Patrck Carney von den Black Keys. Nach ihrem Album ‚ Butter ‚ aus dem Jahr 2012 drängte ihr damaliges Label sie für das neue Werk mit professionellen Songwritern aus Nashville zusammen zu arbeiten. Die Turbo Fruits hatten aber dazu keine Lust und entschieden sich, das Label zu verlassen und das Album selbst zu finanzieren. Als dann das Geld knapp wurde und alles zu scheitern drohte, wurde Patrick Carney auf die Truppe aufmerksam, outete sich als Fan und produzierte das Album und die letzten beiden Songs zu Ende.

Das ist die Vorgeschichte und wenn man noch einen kurzen Blick auf die tiefere Vergangenheit wirft, dann erinnert sich der ein oder andere sicherlich gerne an Be Your Own Pet. Der Grundstein für die nun bereits langjährige Karriere von Jonas Stein, dem emaligen Gitarrist von Be Your Own Pet. Und auch John Eatherly war Teil der alten und jetzt neuen Gruppe. Die Turbo Fruits, um nun in die Gegenwart zurückzukehren, präsentieren uns mit ‚ No Control ‚ Ihr viertes Album und befassen sich mit den Extremen des Tour Lebens, seine Folgen und die Schlüsse die man daraus zieht. Zugleich ist der Sound mittlerweile ruhiger geworden, die Taktfolgen nicht mehr ganz so rasant, die Stimme harmonischer. Dazu gesellen sich ein paar gute Tracks, wie das neuzeitliche in The Strokes-Manier dahinrollende ‚ The Way I Want You ‚, die mitreißenden Nummern ‚ Favourite Girl ‚ und ‚ Need To Know ‚, oder auch ‚ No Reason To Stay ‚.

Im Gesamten bieten uns die Turbo Fruits in ‚ No Control ‚ grundsoliden und teils ungenierten Rock’n’Roll aus Nashville und nicht ohne Grund hat ein Patrick Carney seine Hilfe angeboten. Man wünscht der Band derzeit eigentlich nur mehr Aufmerksamkeit. Verdient hätten Sie es schon lange…