TOVE LO inszeniert das Chaos der späten Dreißiger als metallisch glänzenden Exzess zwischen Therapie-Couch und Tanzfläche. Auf ihrem sechsten Album ESTRUS verweigert die Schwedin jegliche Läuterung und serviert stattdessen hochtourigen Synth-Pop für den emotionalen Kater. Wer nach tiefgründigen Antworten sucht, stolpert hier mit voller Absicht ins leere Nichts.
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