Sparrow And The Workshop – Spitting Daggers

Ihr Stil zieht Parallelen zu den Yeah Yeah Yeahs, Jack White, Emmylou Harris und PJ Harvey. Ihre Referenzen durchqueren dabei jedoch Brian Jonestown Massacre’s von Anton Newcombe ebenso, wie The Pogues und Idlewild. Ihr Opener ‚ Pact To Stay Cold ‚ ist die perfekte Balance zwischen mysteriösen Mountain-Folk und tosendem Rock. Dazu der unverfälschte und klare Gesang von Sängerin O’Sullivan – eine verführerische Blüte aus den Trembling Bells und Jefferson Airplane. Die Band selbst besteht aus Jill O’Sullivan (Gesang, Gitarre und Geige), Waliser Nick Packer (Gitarre und Bass) und dem Schotten Gregor Donaldson (Schlagzeug und Gesang). Ihr Album ‚ Spitting Daggers ‚ wurde von Brian Eno produziert und ist verallgemeinert die lebendige Sammlung aus Folk und schmutzigem Rock. Diese wunderbare Gegenüberstellungen zählt zu den wirklich mitreißendsten Momenten der letzten Jahre. Nur leider stürzen sich Sparrow and the Workshop in den nächsten Minuten durch sehr unwegsames Gelände, tauchen ein in den Folk-Grunge und wäre nicht die gewaltige Stimme Ihr Retter in der Not – die Gitarren wären im Sumpf aus der wütenden Unnachgiebigkeit gestorben. „On an uncontrollable night / I look around / and to my dismay / you appear with a spade in your hand / reaching down and digging me out.“ Das gleichnamige Titelstück ‚ Spitting Daggers ‚ untermalt den regierenden Gesang mit neckischen und weichen Drum-Loops, einem sanften Klimpern und einer verlockenden Aufbruchstimmung. ‚ Faded Glory ‚ glänzt mit einem großen hymnischen Ende und übergibt an ‚ Snakes In The Grass ‚ – meinem ganz persönlichen Highlight auf ‚ Spitting Daggers ‚. Eine spannend Authentizität umschmeichelt die prägnanten Rhythmen, unglaublich eingängige Melodien bilden eigenes Leben in unseren Köpfen und offenbart zugleich das gesamte stimmliche Volumen von Jill O’Sullivan. ‚ Spitting Daggers ‚ ist eine unterhaltsame Mischung aus den besten Elementen einer ganzen Reihe von verschiedenen Genres. Wenn man Country, Rock, Folk, Blues oder irgendetwas dazwischen zu seinen Liebschaften zählt – sollte das Album von Sparrow and the Workshop unbedingt einmal gehört werden.