SARAH BRIGHTMAN Dive
DIVE von SARAH BRIGHTMAN ist ein Schritt in Richtung Pop und elektronischer Musik, ohne ihre Wurzeln im klassischen Gesang völlig zu verlassen.
Sarah Brightman, einst als Muse Andrew Lloyd Webbers gefeiert, hat sich mit ihrem neuen Album Dive deutlich von ihren früheren Opern- und Musicalwerken entfernt. In Zusammenarbeit mit Produzent Frank Peterson, bekannt für seine Arbeit mit Enigma, präsentiert sie ein Konzeptalbum, das sich thematisch ganz dem Element Wasser widmet. Die Produktion von „Dive“ fand in Studios in Hamburg, London, Madrid und Tokio statt. Brightman und Peterson setzen auf eine Mischung aus Synthesizern, orchestralen Elementen und elektronischen Beats, die eine atmosphärische Klanglandschaft schaffen. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Effekten, die das Gefühl vermitteln, sich unter Wasser zu befinden.
Musikalisch bietet „Dive“ eine Mischung aus Originalkompositionen und Coverversionen. “Captain Nemo”, ursprünglich von der schwedischen Band Dive, wird hier mit orchestralen Arrangements neu interpretiert. “Once in a Lifetime”, eine Adaption eines Gregorian-Songs, überrascht mit einer düsteren Thematik, die in den Bereich von BDSM-Anspielungen reicht. “Johnny Wanna Live”, ein Cover von Sandra, thematisiert den Schutz von Tieren und verleiht dem Album eine sozialkritische Note. Das Album ist ein Schritt in Richtung Pop und elektronischer Musik, ohne ihre Wurzeln im klassischen Gesang völlig zu verlassen.
„Dive“ ist ein Experiment, das nicht in allen Aspekten überzeugt, aber dennoch zeigt, dass Brightman mehr ist als nur eine klassische Sängerin – sie ist eine Künstlerin auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen.
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