Robert Carl Blank – Last Time I Saw Dave

Nach der Rückkehr aus Australien, erschien von Robert Carl Bank im Jahr 2003 das erste Solo-Album ‚ Steps ‚, der damit die letzten Schritte zur vollständigen Singer/Songwriter-Karriere setzte. In dieser Zeit bis Heute, hat sich natürlich im Leben des Mannes aus Frankfurt am Main so einiges getan. Es folgten weitere Veröffentlichungen und trotz der bewiesenen Qualitäten als Solo-Künstler, gründete Robert die Band Blank und veröffentlichte in den Jahren 2005 bis 2007 insgesamt drei EPs. Doch der Weg führte schnell zu den Einzelaktivitäten zurück und angesichts der neuen Platte ‚ Last Time I Saw Dave ‚, musste das einfach die logische Konsequenz sein. Gefühlvolle Kompositionen und eine entspannte Atmosphäre bewegen sich irgendwo zwischen Pete Yorn und Ryan Adams. In stimmungsvolle Bilder entgleiten zugleich die ersten Sekunden des Openers ‚ Times Like These ‚, warme Melodien umspülen unsere Körper und zeigen gegenüber den früheren Werken, eine intelligente Weiterentwicklung und erfrischende Abhebungen in Blick auf andere Künstler. Mit etwas mehr Schwung und lässigen Gitarren-Riffs, führt uns Blank durch das Stück ‚ Whatever She Does ‚ und ist dabei selbst vollkommen in seinem Element. Nicht zu vergessen darf man die konstante positive Grundstimmung auf ‚ Last Time I Saw Dave ‚ und die weiteren musikalischen Einflussquellen wie Keb Mo, Marc Cohn, Eva Cassidy, Bernard Fanning (Powderfinger), Neil Finn (Crowded House), John Mayer oder The Getaway People. ‚ Eventually ‚ zaubert ein bisschen Country in den warmen Sommerwind und ‚ Here Tonight ‚ setzt schlussendlich den wohlverdienten Schlusspunkt einer Platte, die durch eine ehrliche Authentizität beeindruckt und besonders auf den deutschen und internationalen Bühnen die benötige Entfaltung erfahren wird. Manchmal hätte dann doch ein wenig Abwechslung zwischen den Songs nicht geschadet, doch die gefühlte Leichtigkeit und unbestrittene Lebensfreude von Robert Bank retuschieren diese kleinen Makel ohne große Mühe.