Pure Bathing Culture – Night Pass

Wer Beach House gut findet, wird auch mit dem neuen Album „Night Pass“ von Pure Bathing Culture aus Portland in den 39 Minuten eine wundervolle Zeit erleben. Ähnlich wie Beach House demonstrierten Pure Bathing Culture eine farbenfrohe Stilvielfalt in schillernder Ästhetik. Wir befinden uns entsprechend am Ende der 1980er Jahre und genießen die erneut aufkeimende Nostalgie. Es ist deshalb ein Genuss, da keine zwei Songs ähnlich klingen – obwohl eigentlich das Soundkonstrukt immer identisch aufgebaut ist.

Diese Tatsache zeichnet besonders in den Songs „Thin Growing Thing“, „Black Starling“ und „Devotion“ ein Bild, basierend auf der Natur, dem Nachthimmel und der Mystik. Die Platte leitet ihren Titel vom vorletzten Titel „Joyous Lake“ ab: „Wild red roses on their sails / petals for the night pass“, singt Sängerin Sarah Versprille, deren Stimme über ein Orchester hallender Gitarren flattert. Pure Bathing Culture haben ihren Zuhörern insgesamt eine gelungene zweite Platte komponiert, die es wert ist gehört zu werden.

7.2