Suche läuft …
Albumcover von PACKS – Crispy Crunchy Nothing: Madeline Link lehnt im Daunenmantel an einer riesigen roten Pappmaché-Frucht, blauer Himmel, Mond, Strommast im Hintergrund.
ALBUM

Crispy Crunchy Nothing PACKS

2023
MSTAX ALBUMPROFIL

Es gibt wundervolle Momente unerschütterlichen Optimismus, die über das gesamte Album von PACKS verstreut sind und in gelegentlichen Ausbrüchen unbeschwerter Ekstase auftauchen.

Da ist das neueste Album von PACKS, dem Pseudonym der DIY-Rockerin Madeline Link aus Toronto. Die 30-minütige Platte mit vierzehn Songs ist eindeutig der größeren Alt/Indie-Rock-Bewegung der 90er Jahre verpflichtet, zelebriert diese Linie jedoch mit einem erneuerten Sinn für Leidenschaft, Effizienz und Erfindungsreichtum. Auf der Platte sind auf jeden Fall jede Menge offensichtliche inspirierende Fingerabdrücke zu erkennen, vor allem, wenn man sie nur oberflächlich konsumiert. Dazu gehören auch die Texte – „4th of July“ hat diesen Text, der aus irgendeinem Grund „1994“ schreit („Eagles fly, catch themselves some dinner/Rivers dry and look so skinny“). 

Dazu gesellt sich Liz-Phair-Spaziergang in „Abalone“, die Superchunk-Kanalisierung von „Not the Same“ und eine dezente Hole-Interpretation in „Smallest One“. Einige der Songs auf „Crispy Crunchy Nothing“ enden, bevor sie zum zweiten Refrain gelangen. Es ist, als würde Madeline und ihre Band jeder Idee nur ein paar Stunden widmen. Nicht aus Faulheit; Vielmehr legen sie das Lied bewusst zur Ruhe, bevor es überreizt wird. Das einminütige „Say My Name“ zum Beispiel folgt einer linearen A/B-Struktur, wobei sein schläfriges Schlaflied-Intro subtil in Grunge-Fuzz-Düsternis übergeht.

Und während das Gespenst des Todes über „Crispy Crunchy Nothing“ und seinen lebhaften Folk-Rock-Vignetten aus Einsamkeit, Sehnsucht und Verwirrung schwebt, gilt dies auch für Madeline’s Sinn für Humor. Dieser ist knochentrocken, versteckt in ihrem schleppenden Gesang und vergraben unter Gitarren, die abwechselnd höhnisch und schrill sind. Aber er ist da, das schlagende Herz des Albums – ein Sinn für Zielstrebigkeit und eine unerschütterliche Entschlossenheit, die sich sogar im Titel zeigt, der Madeline’s Beschreibung des Bisses in einen schimmeligen Apfel entnommen ist.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhält MariaStacks eine kleine Provision.

Albumcover von PACKS – Crispy Crunchy Nothing: Madeline Link lehnt im Daunenmantel an einer riesigen roten Pappmaché-Frucht, blauer Himmel, Mond, Strommast im Hintergrund.

PACKS – Crispy Crunchy Nothing

Jetzt bei JPC kaufen Jetzt bei Amazon kaufen

Album anhören

Anspieltipps: Say My Name, Abalone, Not the Same

Direkt weiterhören 🔒

Öffne dieses Album mit einem Klick direkt in deinem bevorzugten Streamingdienst.

Bandcamp
MITGLIED WERDEN

Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Crispy Crunchy Nothing“.

MSTAX Konzeptprofil
36%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
5 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen

Ähnliche Alben

„Crispy Crunchy Nothing“ belegt aktuell Platz 588 innerhalb der Stimmung Aufgewühlt (AW). Die folgende Auswahl zeigt Alben derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen.

1995
Southpaw Grammar
AW-0584-AG
2011
Basta Mafia!
AW-0585-MO
2018
Love Is Dead
AW-0586-RR
2011
The Hunter EP
AW-0587-TZ
2023
Crispy Crunchy Nothing
AW-0588-KR
2008
Midnight Boom
AW-0589-KR
2012
Brighter
AW-0590-KR
2022
Crisis Of Faith
AW-0591-KR
2006
The Body The Blood The Machine
AW-0592-RO