Ezra Furman – Perpetual Motion People

»Perpetual Motion People« ist für “people who feel they can never settle” und beginnt mit einem unwiderstehlichen Eröffnungsstück. Der 28 Jahre alte Ezra Furman aus Chicago hat auch sein neuen Songs mit viel shoop-shoops, harmonischen Saxophonen und händeklatschenden Rock and Roll bestreut. Optimistisch, fröhlich und doch mürrisch hüpfen die Songs durch zeitlose Einflüsse, Selbstironie und witzigen Humor. „I would never fully join this society; I would always be somehow outside of it…If nothing else, it’s an interesting way to live.” Es wird auch keinen Weg daran vorbei geben, sich als Anhänger des letzten Albums »Day of the Dog’s« darauf vorzubereiten. Furman zeigt uns die kaleidoskopische Natur und sein persönliches Leiden in einer faszinierenden Kreativät. Er gibt die letzten 60 Jahre Popmusik – doo wop, trashy grunge, Benny Hill-ähnlichen Yakkety sax und Leadbelly blues – in einen Mixer und drückt die Starttaste. »Body Was Made« ist nicht weniger als ein Manifest und tuckert über einen sanften T.Rex-Groove zu belebenden Gesängen von Furman. “Body was made, so just fucking relax…don’t let the hateful try and take it away.” “It’s a beautiful city we’ve been living in lately,” singt Furman. “Never go to the South side,” erklingt es dann weiter, während sich ein herrlicher Chorus mit grinsenden Baritonen dazugesellt. »Perpetual Motion People« ist eine aufschlussreiche Reise durch den Geist eines Außenstehenden. “I want the universe, God knows I’ve been patient“. Eine Reise der man als Begleiter gerne beiwohnt.

7.0