Crack Cloud – Pain Olympics

Die vielen Mitglieder von Crack Cloud, die in Vancouver zusammenleben, haben eine kreative Community gebildet, die zur Bekämpfung der Drogenabhängigkeit beitragen soll und die Genesung unterstützt. Mit Kunst, Musik und Film als Therapieform haben sie nun ihr erstes Album in voller Länge produziert. „Pain Olympics“ verwandelt ihre eigenen persönlichen Kämpfe in einen einheitlichen Kampf um die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. “I think it was important for us to be transparent about where we come from as addicts and as people with histories of destruction,”, sagte Sänger Choy kürzlich in einem Interview.

Der Gemeinschaftsgeist und das Engagement dieser Wiederherstellungsprogramme ziehen sich durch alle Teile des Debütalbums von Crack Cloud. So sehr es sich um eine sprudelnde, unwiderstehliche musikalische Aussage eines der lebhaftesten neuen Kollektive der Welt handelt, so fühlt es sich auch als Erweiterung ihrer Arbeit an der Front gegen Kanada’s Opioidkrise an. Es ist eine schmerzhafte Reise, die die reale Reise widerspiegelt. „Pain Olympics“ ist ein verstörendes, freudiges, katastrophales Hören, das von Klaustrophobie und Angst zu Ausdruck von Freude mit großen Augen führt. „Pain Olympics“ ist definitiv nicht jedermanns Geschmack. 

Dieses Album ist sehr intensiv; Es gibt kaum eine Chance, zwischen dem sektenhaften Gesang, den nicht übereinstimmenden Instrumentierungen und dem unverminderten Trommeln zu Atem zu kommen. Beim ersten Anhören könnte die LP sehr einschüchternd sein – besonders wenn man selbst nichts über die Ursprünge von Crack Cloud weiß. Es ist eine Platte, die in ihrer Exzentrizität und ihrem Experimentalismus kompromisslos ist, aber das hat eben auch zweifelsohne seinen ganz speziellen Reiz.