Casiokids – Aabenbaringen Over Aaskammen

‚ Aabenbaringen Over Aaskammen ‚ heißt das Album der Casiokids und zugleich das Eröffnungsstück. Skandinavien ist ein Land der mythischen Gestalten und der global ausgerichteten Pop Genießer. Wie sollte man sich auch sonst das internationale Interesse erklären – bei dem Albumtitel. Aber wer das erste Stück (mehr ein Intro mit Vogelgezwitscher) überstanden hat, wird den Grund nach knapp 20 Sekunden erfahren! Süße Melodien, wackelnde Synthies, martialische Beats und hohe Gesänge marschieren mit kühler Raffinesse durch die erste Single. Doch eigentlich gibt es die Casiokids schon länger, die bereits im Jahr 2008 Ihr erstes Album ‚ Fuck Midi ‚ in norwegischer Sprache im Vereinigten Königreich veröffentlichten. Und jetzt endlich haben die Casiokids ein ordnungsgemäßesDebüt-Album für die Massen. Und mit beeindruckender Unnachgiebigkeit entschwinden dem Sänger Ketil Kinden Endresen nur gelegentlich Wörter aus dem englischen Sprachschatz. ‚ Dresinen ‚ ist eine flotte Nummer mit Uptempo-Beats und einer Mischung aus verzerrten E-Gitarren, gut gewählte Synths und großen Vocals. Mit mehr Hall wandeln wir durch die ‚ Golden Years ‚, während ‚ Olympiske Leker ‚ Afrobeat Percussions, typische Depeche Mode Synthesizer und Glockenspiele kombiniert. Nachteil hier die schwache Präsenz von Endresen. Mit ‚ Dr. Tarzn Monsoon ‚ – man würde es niemals erraten – landen wir erneut im Tropischen Regenwald, der uns heiße Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit in Empfang nehmen. Leider droht gegen Ende mit den Songs ‚ Elefantenes hemmelige gravplass ‚ und ‚ Aldri ska me ha det gøy ‚ die Platte in einem Schneckentempo zu versumpfen und verpasst dem ansonsten tollen Album am Ende die etwas unnötig säuerliche Note.