Suche läuft …

BENJAMIN GIBBARD Former Lives

2012

Ein musikalisches Tagebuch von BENJAMIN GIBBARD: FORMER LIVES entfaltet intime Momente und schwelgt in melancholischen Klängen, die über Jahre hinweg gereift sind.

Benjamin Gibbard beginnt mit eigentümlichen A cappella Interpretation im kurzen Stück ‘ Shepherd’s Bush Lullaby ‘ und erzählt darüber selbst: “I think people would be surprised when these songs were written or who they were written for. They’re snapshots from my life, a little photo book from different times.” Und womöglich haben Ihn bereits einige an seiner Stimme erkannt. Benjamin Gibbard ist Sänger bei Death Cab For Cutie und komponierte währenddessen auch Lieder, die nicht für seine Hauptband bestimmt waren. Und wie sich jetzt glücklicherweise herausstellt, sind seine eigenen Songs viel zu schön, um Sie unbeachtet liegen zu lassen. Sein erstes Solo-Album ‘ Former Lives ‘ ist dementsprechend in erster Linie eine Sammlung persönlicher Songs, die er über den Zeitraum von acht Jahren geschrieben hat. Während diese Zeilen entstehen, erklingt das zweite Stück aus seinem Album und das gefällt. ‘ Dream Song ‘ umschmeichelt uns mit einem stetigen Tempo, melodischen Gitarren und dem ergreifenden Gesang von Gibbard. Irgendwie verfällt man in diesen Minuten auch dem Gefühl, welches beständiger Begleiter bei den Death Cab For Cutie Songs war.

‘ Teardrop Windows ‘ ist dagegen ein sanft dahin klimpernder Pop-Song und mit ‘ Bigger Than Love ‘ erleben wir dann ein schwindelerregendes und wunderschönes Duett mit Aimee Mann. “I’ve been somewhat obsessed with this book of letters sent by Scott and Zelda Fitzgerald”, erzählt er darüber und beginnt kurz darauf mit seiner akustischen Nummer ‘ Lily ‘, deren süßer Duft und verführerische Harmonien einen zauberhaften Höhepunkt auf ‘ Former Lives ‘ erblühen lässt. Und dieser soll noch nicht zu Ende sein, denn auch das augenzwinkernde ‘ Something’s Rattling (Cowpoke) ‘ küsst behutsam unsere schwelgenden Gedanken und ist in vielerlei Hinsicht das Herzstück des Albums. Der Song handelt von einem dudelnden Cowboy namens “Cowpoke” und zwischen den wärmenden Mariachi Klängen heißt es noch: “I’m not in hiding, just trying not to be found.” Mit ‘ A Hard One To Know ‘ nimmt Gibbard wieder an Fahrt auf und entführt uns erneut in sein brillantes Songwriting, dem jugendlichen Charme und seiner Fähigkeit, jeden Song in eine grenzenlose melancholische Stimmung zu versetzen.

Und bis zum letzten Stück ‘ Buidling a Fire ‘ hat sich schlussendlich ein Spannungsbogen entwickelt, der ‘ Former Lives ‘ zu einer wirklich herausragenden Platte macht. Am Ende gibt das Gesicht von Death Cab For Cutie noch zu bedenken und spricht zugleich Hoffnung für alle Anhänger der Band aus: “These songs span eight years, three relationships, living in two different places, drinking then not drinking. They’re a side story, not a new chapter.”

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhält MariaStacks eine kleine Provision.

Abstraktes Gemälde mit bunten, vertikalen und horizontalen Linien auf schwarzem Hintergrund.

Benjamin Gibbard – Former Lives

Jetzt bei JPC kaufen Jetzt bei Amazon kaufen
81
abstrakt
2012
Former Lives
NO-0101-RR

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

fotografie
2002
Old Low Light
NO-0097-SA
portrait
2003
The House Carpenter’s Daughter
NO-0098-MO
fotografie
2021
Ma d​é​lire – Songs of love, lost & found
NO-0099-AG
gruppe
2025
Send A Prayer My Way
NO-0100-RO
gruppe
2024
One of a Kind
NO-0102-CW
portrait
2025
Covers
NO-0103-TS
fotografie
2018
Until the Lights Fade
NO-0104-RO
fotografie
2026
Middle Of Nowhere
NO-0105-SA