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Fünf Männer in Schwarz-Weiß vor einer Wand mit Graffiti und pinkem Schriftzug.
ALBUM

First Comes First THE PADDINGTONS

2005

Punkrock-Charme und rauer Gesang: THE PADDINGTONS präsentieren mit FIRST COMES FIRST ein Debütalbum voller Energie und Eigenständigkeit, das trotz kleiner Schwächen überzeugt.

Gerade noch rechtzeitig zum Jahreswechsel erscheint hierzulande ‘ First Comes First ‘. Elf raue Songs, schlicht wie ebenso ergreifend. Punkrock Gitarren vom feinsten. Leadsänger Tom, der in manchen Ohren wohl als einer bezeichnet wird der leicht im Stimmbruch ist, brüllt seine Texte als wollte er in einer überfüllten Bar aus der dritten Reihe ein Bier bestellen. Allerdings nie so das es in Geschrei ausarten könnte, wie man es gern bei mehr oder weniger schlechten Punkbands zu hören bekommt. Oft, sehr gut zu hören bei Titeltrack Nummer Eins ‘ Some Old Girl ‘, wo das letzte Wort im Satz genüsslich in die länge gezogen wird und so eine ganz neue Bedeutung erlangt.

Ab dem Moment passt die Stimme auch wieder zum Text – und vor allem zu den Songs. Der Song ist im Allgemeinen einer der prompt, unvermittelt und ohne Bremsen mitreißt. Die oben angesprochen ergreifenden und vor allem sehr eingängigen Songs, die man immer wieder hören muss sind unter anderem ‘ 50 To A Pound ‘ mit einem wunderschönen Refrain, ‘ Panic Attack ‘ ist der Song auf dem Album der wohl neben ‘ Sorry ‘ der beste ist. ‘ Worse For Wear ‘ und ‘ Tommy´s Disease ‘ überzeugen auch sofort nach dem ersten hören. Neben diesen Wunder Nummern gibt es natürlich wie auf so gut jedem Album einige Tracks die nicht an das hohe Niveau der oben genannten Anknüpfen können, doch fällt das nicht relevant ins Gewicht. Vorteil dieser an einer Hand abzählbaren Songs ist es, dass Sie sich trotzdem nahtlos mit einfügen können und nunmal einfach dazugehören.

Ein weiterer Punkt ist die Tatsache das die Paddingtons dem derzeitigen Hype um Indie Bands und deren gleichklingenden Songs abschotten und Ihre eigene Sache durchziehen. Soviel Mut zur Eigenständigkeit muss belohnt werden. In diesem Sinne stehen die Zeichen gut,  Sie sind noch jung und können sich den ein oder anderen Fehltritt ohne weiteres erlauben. Insgesamt ein ordentliches Debütalbum der Engländer, mit vielen Hochs und nur wenigen Tiefs, so darf es zur nächsten Platte weitergehen. 

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Fünf Männer in Schwarz-Weiß vor einer Wand mit Graffiti und pinkem Schriftzug.

The Paddingtons – First Comes First

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Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „First Comes First“.

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