GHOSTFACE KILLAH AND ADRIAN YOUNGE Twelve Reasons To Die: “12 Delucas Private Press Version”
Mit Twelve Reasons to Die – 12 Delucas Private Press Version entführen GHOSTFACE KILLAH und ADRIAN YOUNGE in ein blutgetränktes Blaxploitation-Universum, in dem Gangstergeschichten wie staubige Filmrollen flimmern.
Das neueste Solo-Album vom Wu Tang Clan Rapper Ghostface Killah ist das vierte Konzept-Album seit 2013. Seither begleiten wir den Herrn aus New York in seiner blutigen Geschichte der Rache und sehen ein Artwork, welches bestens zu einem 1970er Jahre Blaxploitation-Film passen würde. Billige Visuals, aber zäh Musik. Der Protagonist ist dieses Mal ist nicht Ghost selbst, sondern ein New Yorker Gangster namens Lester Kane, der von Raekwon gespielt wird. Mehr Inhalt zur gut ausgearbeiten Geschichte darf jeder Interessierte selbst herausfinden.
Gerappt wird außerhalb der Norm, es wurden kluge Storytelling-Elemente verarbeitet, wie eine gefälschte Daily News Übertragung und vor allem erwähnenswert sind die Zwischenspiele von RZA. Er fängt uns ein, beschleunigt Passagen, läutet Änderungen in Tonart und Tempo ein. »Adrian Younge Pres. 12 Reasons to die II« ist ein hervorragendes Potpourri alter Filmmusik (bestes Beispiel hier »Resurrection Morning«). Es gibt die mit Kitsch gespickten italienischen Horrorfilm-Elemente, staubige Spaghetti-Western-Atmosphäre, finstere Verbrechen und eine überraschende Wendung am Ende der Geschichte.
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