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THE FILM ist ein Album, das Merkmale der Arbeit von SUMAC und MOOR MOTHER aufgreift und Gemeinsamkeiten in wechselnden musikalischen Mustern und ausdrucksstarker Kraft findet.

„The Film“ ist ein Treffen der Geister. Sowohl SUMAC als auch Moor Mother sind Experten darin, ihre Fähigkeiten für Musik einzusetzen, die sowohl brillant als auch widerlich ist. Für SUMAC ist Metal ein zerstörbarer ästhetischer Tempel, dessen Teile neu geformt werden können, um jede beliebige Form anzunehmen, solange das Endergebnis die richtige Mischung aus Verwirrung, Härte und Schönheit ist. Im letztjährigen „The Healer“ trieb das Trio der Post-Metal-Helden seine düsteren Übungen bis an den Rand der Plackerei und gab so der Wiedergeburt Platz. Auch für Camae Ayewa, besser bekannt als Moor Mother, war es ein erfolgreiches Jahr: „The Great Bailout“ erwies sich als meisterhafte Meditation über Großbritanniens wiederholte Unterwerfung vor der reichen Plantagenbesitzerklasse, mit einer reichen Palette an Kollaborateuren.

„The Film“ ist jene seltene Art von Gemeinschaftswerk, in dem die Stimmen beider Parteien zu etwas Eigenständigem weiterentwickelt werden, geprägt von sorgfältiger Zurückhaltung und beißender Volatilität. Seine Zurückhaltung resultiert aus einem großzügigen Zusammenspiel: Nic Yacyshyn’s Schlagzeug bleibt während des einleitenden Drone-Mantras von „Scene 1“ klugerweise stumm; Moor Mother zieht sich für viele Minuten von SUMAC’s Klangexpeditionen vom Mikrofon zurück; Gitarren, Gesang und der allgemeine Lärm beruhigen sich, wenn Brian Cook’s Bass in „Scene 5“ eloquent durch Klangfarbenmanipulation kommuniziert; und Aaron Turner’s dröhnende Stimme erscheint nur für einen einzigen atemberaubenden Höhepunkt.

Mit „The Film“ haben SUMAC und Moor Mother einen beispiellosen Ansatz verfolgt und den Afrofuturismus durch eine köstlich dissonante und katastrophale Linse neu betrachtet. Das Album präsentiert sich weniger als eine Sammlung von Liedern, sondern als eine Reihe spirituell verknüpfter Übungen, die Spannungen anheizen und verborgene Wahrheiten mit Kraft und Klarheit enthüllen. SUMAC’s sperriger Metal bildet den passenden Rahmen für Moor Mother’s pointierten Vortrag; sie klingt wie eine einsame Stimme der Vernunft in einem lodernden Inferno.

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Das Cover von The Film zeigt ein chaotisch-dichtes Geflecht aus abstrakten Linien, verzerrten Figuren und grellen Farben – ein visuelles Spiegelbild des experimentellen Klangs des Albums: intensiv, aufgeladen und emotional überwältigend.

SUMAC & Moor Mother – The Film

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Das Album anhören

Anspieltipps: Scene 1, Scene 5

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