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SPARKS The Girl Is Crying In Her Latte

2023

THE GIRL IS CRYING IN HER LATTE ist eine Platte, die ihre Kernwerte widerspiegelt und sich wie Vintage-SPARKS anfühlt, sich aber auch nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen will.

„They always said you must stay between the lines/Be easily defined/Or you’re wasting all your time“, singt Russell Mael in „It Doesn’t Have to Be That Way“. Es ist die Art von Ratschlag, den sie im Laufe ihrer bewundernswert exzentrischen Karriere vehement zurückgewiesen haben, und auf dem 26. Studioalbum der kalifornischen Brüder, „The Girl Is Crying In Her Latte“, entwirren sie die vielfältigen Fäden ihrer eigenen absurden Welt noch weiter und überlagern klassische Kompositionen mit Disco-Beats, die den Humor als Schaufel nutzen, um das Tiefgründige aufzudecken, sie agieren als listige, witzige Agenten des Chaos, deren Siegesfahne unbeholfen aus der hohlen Schläfe des Pop ragt.

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Für alle, die Sparks noch nicht kennen, ist der Titel dieses Albums genau das Richtige, um sich einen Eindruck von Maels‘ Denkweise zu verschaffen. Fügen wir Lieder wie „Nothing Is as Good as They Say It Is“ und „The Mona Lisa’s Packing, Leaving Late Tonight“ hinzu, um zu verstehen, wie Ron die Welt aus einem Blickwinkel betrachtet, den die meisten anderen nicht haben oder nicht können. Musikalisch gibt es keine großen Veränderungen. Die Maels-Kombination aus Theater, Tanz, Prog, Elektronik und ja, Pop findet immer wieder neue Wege zur Unterhaltung. Es gibt einen interessanten Kontrast zwischen den eher zurückhaltenden Tracks, in denen „nur“ Ron und Russell zu hören sind, und denen, in denen unter anderem Mitglieder der aktuellen Tourband zu hören sind. 

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Im ersteren Lager reduziert „Escalator“ den Text auf das Nötigste, um eine Geschichte von wehmütigen Blicken zu erzählen, die dazu bestimmt sind, unerwidert zu bleiben. „It Doesn’t Have to be that Way“ hingegen geht einen völlig anderen Weg, mit üppiger Akustik- und E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Streichern, was einer Sparks-Version von Kammerpop nahe kommt. Obwohl „The Girl Is Crying In Her Latte“ vielleicht nicht ganz so fröhlich ist wie „Lil’ Beethoven“, ist es beeindruckend, dass Sparks auf ihrem 26. Album neue Sounds und Konzepte integrieren und dabei immer noch genau wie sie selbst klingen.

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Cover von „The Girl Is Crying In Her Latte“: Frau mit Tränen und Latte im Vordergrund, Sparks-Brüder im Hintergrund mit Zeitung und Kaffee.

Sparks – The Girl Is Crying In Her Latte

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82
gruppe
2023
The Girl Is Crying In Her Latte
LF-0066-PE

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

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