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Cover der EP „Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall“ von Nia Archives mit neun Fotoporträts der Künstlerin in verschiedenen Outfits, rotem Graffiti-Schriftzug.
ALBUM

Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall NIA ARCHIVES

2023
MSTAX ALBUMPROFIL

Mit der ohnmächtigen Kollision von Post-Punk und Jungle ist SUNRISE BANG UR HEAD AGAINST THA WALL von NIA ARCHIVES eine frische, aufregende Sammlung von sechs Tracks aus R&B-, Bedroom- und britischen Dance-Subgenres, die ihre Referenzen noch weiter unterstreicht.

Mit ihrer neuesten EP „Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall“ landet Nia Archives auf einem eklektischeren Sound als auf früheren Veröffentlichungen und löst ein Versprechen ein, das sie letztes Jahr gegeben hat. Im Gespräch mit NME sagte die Produzentin und DJ, sie wolle aufhören, Songs zu veröffentlichen, von denen sie „hoped other people will like and approve of“, und stattdessen „honest and real with [herself]“ sein. Diese neue Platte ist der Höhepunkt davon und enthält sechs „less ravey“ Tracks, die eine Vielzahl von Emotionen erforschen – von Herzschmerz, Verwirrung und Selbstgefälligkeit – die alle über ihr Leben im Hier und Jetzt handeln.

Es beginnt mit den hymnischen Gesängen und schwindelerregenden Beats von „Baianá“ – kippt dann aber in introspektives Territorium. Es gibt beschwingten Bossa-Nova („That’s the Way Life Goes“), ein weichherziges Soul-Duett („No Need to B Sorry, Call Me?“ mit dem irischen Londoner Maverick Sabre) und Indie-Pop-Gitarren („So Tell Me …“). Aber sie werden alle zusammengehalten, erstens durch die klagende, aber selbstbewusste Stimme von Archives, die ihre jamaikanischen und Yorkshire-Wurzeln mit ein wenig Amy Winehouse vermischt, und zweitens durch die perfekte Verschmelzung mit diesen rollenden Dschungelrhythmen.

Am Ende kommt alles zusammen, zuerst mit dem klagenden „Conveniency“ und dann mit dem Titeltrack, wo sich absolut hinreißende Drumbreaks ein- und auswechseln. Es ist bemerkenswert, dass etwas so Intensives als Popmusik bezeichnet werden kann, aber es ist ein Zeichen dafür, wie  etabliert Jungle- und Drum’n’Bass-Rhythmen mittlerweile sind, dass Archives nicht nur damit durchkommt, sondern es zu 100% natürlich klingen lässt. „Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall“ ist ein neuer Strang für sie, und Nia Archives geht dabei echte Risiken ein.

Nia fließt nahtlos von einem zum anderen Track auf ihrer neuen EP und zeigt ihre Fähigkeit, einfache Drum’n’Bass-, Jungle- und Garage-Beats in einzigartig inspirierende Einheiten umzuwandeln.

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Cover der EP „Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall“ von Nia Archives mit neun Fotoporträts der Künstlerin in verschiedenen Outfits, rotem Graffiti-Schriftzug.

Nia Archives – Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall

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Anspieltipps: Baianá, No Need to B Sorry, Call Me?, Conveniency

Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Sunrise Bang Ur Head Against Tha Wall“.

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