Suche läuft …
Illustration einer Frau mit langen Haaren, in denen kleine Gesichter und Tiere sichtbar sind.
ALBUM

Anxiety LADYHAWKE

2012
MSTAX ALBUMPROFIL

Die neuseeländische Singer-Songwriterin Pip Brown nahm ihren Bühnennamen LADYHAWKE aus dem gleichnamigen Film von Richard Donner und behauptete, sich mit der stählernen Stärke der von Michelle Pfeiffer gespielten Titelheldin zu identifizieren.

“Stop playing with my delirium”, sang einst Phillipa Brown im Stück ‘ My Delirium ‘ und kreierte damit ein sicheres Konzept, dessen eingängiger Refrain noch heute gerne gesummt wird. Über drei Jahre ist es nun her, als Ladyhawke mit Ihrem gleichnamigen Debütalbum für Furore sorgte. Jetzt geht Pip noch einen Schritt weiter und nach achtzehn Monate der harten Arbeit sind insgesamt 10 Tracks herausgekommen die grob umrissen, eingängige Hooks mit satten Beats und grandiosen Synthesizer-Sounds kombinieren. Doch im Mittelpunkt steht dieses mal die E-Gitarre. “Die Leute kannten mich früher nur als die Rockerin“, berichtet sie. “Kein Wunder, schließlich spielte ich zunächst eine Gibson Explorer, und danach legte ich mir auch noch eine Firebird zu. Ich war immer diejenige, die so Heavy-Zeug auf der Gitarre spielte und die zwischendurch Solos machte – du weißt schon, schön am Bühnenrand.” Aus dem Rand ist das Rampenlicht geworden und das erste Stück ‘ Girl Like Me ‘ gestaltet sich dabei im wesentlichen sehr Radio-freundlich.

Dazu knackige Gitarren und übernatürliche Romanzen. ‘ Sunday Drive ‘ ist ein nettes Stück mit verzerrten Synthies und passgenauen Refrains. ‘ Black White & Blue ‘ wuselt dagegen durch polternde Schläge, verschwindet kurz darauf im Jahr 1960 und dennoch fehlt hier ebenfalls die naive Freude ihres Vorgängers. Ein weiterer Kritikpunkt wird im nächsten Stück ‘ Vaccine ‘ geöffnet, denn in diesen Minuten bricht das mechanische Konstrukt in voller Gänze durch. Aber bewegen wir uns rasch zum wahrscheinlich stärksten Song der Platte: ‘ Blue Eyes ‘ entpuppt sich als melodramatischer Synthie-Sound inmitten kreischender Gitarren und einer ausgelassenen Phillipa Brown. Warum nicht immer so? Denn leider ist diese starke Phase bereits nach dem nächsten Song ‘ Vanity ‘ abgeschlossen. Die Kreativität ist auf ‘ Anxiety ‘ ohne Zweifel vorhanden – nur die richtigen Beats fehlen.

Die Gesangslinien wirken oft abgestumpft, “And now that you realize you see the pain in my blue eyes/ There’s nothing more I can do than sing you lies”, die verbale Glätte schmälert den Gesamteindruck und so bleiben eben die kreativen Ansätze, wie auch die Synthesizer-Sounds die einzige Befriedung einer ansonsten verpassten Chance…

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhält MariaStacks eine kleine Provision.

Album anhören

Anspieltipps: Girl Like Me, Sunday Drive, Blue Eyes

Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Anxiety“.

MSTAX Konzeptprofil
80%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
80%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
50%
5 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen

Ähnliche Alben

„Anxiety“ belegt aktuell Platz 769 innerhalb der Stimmung Melancholie (ME). Die folgende Auswahl zeigt Alben derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen.

NEU
2026
Visitor
ME-0765-RO
2021
Certified Lover Boy
ME-0766-PR
1995
¡Adios Amigos!
ME-0767-SG
2021
Songs For The Drunk and Broken Hearted
ME-0768-BE
2012
Anxiety
ME-0769-SI
2013
Anna
ME-0770-AG
2010
Margins
ME-0771-KR
1991
The Force Behind the Power
ME-0772-GG
1991
Everybody’s Angel
ME-0773-RO