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Frau in goldenem Kleid vor buntem Hintergrund auf Albumcover.
ALBUM

The Force Behind the Power DIANA ROSS

1991

DIANA ROSS‘ Rückkehr zu Motown scheint eine Mischung aus kreativen Errungenschaften und enttäuschenden Verkaufszahlen zu sein.

„America’s pop firmament may be crowded with competing divas, but none plays the role of a benevolent goddess with the conviction of Diana Ross“, schrieb Stephen Holden in der New York Times und rezensierte die Premiere der Sängerin in der Radio City Music Hall am 19. September 1991. Ross machte Werbung für ihre neueste Veröffentlichung, „The Force Behind The Power“, die dazu beitragen sollte, eine Plattenkarriere zu retten, die fast am Ende war. Indem sie sich klugerweise von anonymer Tanzmusik abwandte, veröffentlicht Ross eine Platte, die sich auf zeitgenössische Balladen für Erwachsene von Stevie Wonder und anderen konzentriert. 

Zu sagen, die 30-jährige Karriere einer der erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten sei so gut wie verflogen, ist sicherlich hart und unbegründet, aber es stimmt, dass Diana’s Karriere zu Beginn dieses Jahrzehnts an einem ganz anderen Punkt steht als zu Beginn der beiden Jahrzehnte zuvor. Auf ihrem ersten Album der 90er Jahre versucht Diana Ross, mit der Zeit Schritt zu halten, indem sie leichte New Jack-Beats und synthetisierte urbane zeitgenössische Arrangements hinzufügt. Theoretisch mag das eine gute Idee gewesen sein, aber in der Praxis versagt „The Force Behind the Power“. 

Der Großteil der Musik klingt zu sorgfältig durchdacht, und Ross fühlt sich mit der neuen Klangoberfläche nie ganz wohl. Die erste Single des Albums, „When You Tell Me That You Love Me“, wurde von den Pop-Radio-Größen Albert Hammond und John Bettis geschrieben und orientiert sich sehr stark am Sound von „If We Hold on Together“. Das Arrangement und die Produktion enthalten jedoch Elemente einer Power-Ballade (einschließlich eines Gitarrensolos des produktiven Session-Musikers Michael Landau) und ein Crescendo, in dem Ross ungewöhnlich laut singen kann.

Letztlich gibt es ein paar Momente, in denen es so aussieht, als würde alles zusammenpassen, aber größtenteils ist „The Force Behind the Power“ ein verpfuschter Versuch, Miss Ross zeitgemäßer zu machen.

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Frau in goldenem Kleid vor buntem Hintergrund auf Albumcover.

Diana Ross – The Force Behind the Power

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Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „The Force Behind the Power“.

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