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Frau in weißem Outfit posiert mit Mikrofon vor hellem Hintergrund.
ALBUM

Fever KYLIE MINOGUE

2001

Indem KYLIE ihre reinen Pop-Wurzeln hinter sich lässt, hat sie eine Erfolgsformel gefunden, die nach den Jahren der Auseinandersetzung mit Musikstilen und dem unbeholfenen Schweben am Rande der Popularität KYLIE nun zweifellos wieder in Topform zeigt.

Ruhm kann eine flüchtige Geliebte sein, und nirgendwo mehr, als im Land der Dance Pop Diven. Viele haben das Glück, ein Hit Album Ihr eigen nennen zu dürfen, sehr viel weniger zwei oder drei davon. Was normalerweise ein One-Hit-Wunder aus den Single-Charts zur Karriere-Diva macht, liegt weniger in eingängigen Rhythmen als in einer Kombination aus Talent und der Wahl der Mitarbeiter. Offensichtlich ist Madonna die Meisterin dieser Technik, deren Talent und das Auge für andere sie nicht nur zu einer weltweiten Pop-Sensation, sondern auch zu einer weltweiten Ikone werden ließ. Kylie Minogue liegt wohl auf dem zweiten Platz. Sie begann als nicht viel mehr als eine weibliche Stimme für die überaus erfolgreiche Stock, Aitken & Waterman Hitfabrik und arbeitete mit einigen der bekanntesten Dance Produzenten der frühen 90er Jahre zusammen, was sie zu einem der sichtbarsten Popstars außerhalb der Vereinigten Staaten machte.

1997 arbeitete sie mit Songwritern außerhalb des Genres zusammen. Während dies zu schlechten Albumverkäufen geführt haben mag, waren ihre Motive stets richtig gewählt. Mit „Fever“ kombiniert Minogue das Disco-Diva-Comeback von „Light Years“ aus dem Vorjahr mit dem Trend einfacher Tanzrhythmen, die im jugendlichen Dance-Pop-Wahn des Albums vorherrschen. Die erste Single “Cant Get You Out Of My Head” ist eine spärliche Mid-Tempo-Tanznummer, die wie keine andere pulsiert und Kylie’s größten kommerziellen Erfolg markiert. Der von Greg Fitzgerald und Tom Nichol’s geschriebene Titeltrack ist dagegen eine Abkehr vom Dance Pop Sound, der einen Großteil des Albums dominiert, und stattdessen ein moderner Electro Track, der vom New Romantic Sound der frühen 80er inspiriert ist. 

Insgesamt eignet sich „Fever“ gut als Eisbrecher bei Partys für Erwachsene und die darauf folgenden Sonntagmorgen. Es ist ein ausgereifter Sound einer erwachsenen Künstlerin, die einen  stilvollen Geschmack beweist und alle Altersgruppen anspricht. Kein einzig schwacher Song, keine einzig verirrte sirupartige Ballade, die den Rythmus ruiniert. Die Siegesserie geht weiter.

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Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Fever“.

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