FFS – FFS

Hinter dem unscheinbaren Namen FFS verbirgt sich das kollektive Talent aus den schottischen New Wave-Spezialisten Franz Ferdinand und den kalifornischen Synthie-Pop-Legenden Sparks. Ein perfektes Gleichgewicht aus zwei ästhetischen Entwürfen die so signifikant wie einzigartig ihre jeweilige Zeit prägten und noch immer prägen. ‚ Johnny Delusional ‚ legt direkt in vollem Gange los und ist zugleich nur ein kleiner Teil der mit genialen Titeln vollgestopften Tracklist. Im selben Atemzug können ‚ Dictator’s Son ‚, ‚ Save Me From Myself ‚ und ‚ The Man Without A Tan ‚ genannt werden. Ironischerweise gibt es auf dem Debüt auch einen Titel mit Namen ‚ Collaborations Don’t Work ‚, der gelinde geschrieben, eine Sternstunde des selbstbetitelten Albums darstellt. „Unsere eigentliche Motivation bestand darin, etwas Neues zu schaffen, das eben nicht nach ‘Franz feat. Russell Mael’ oder ‘Sparks mit Franz Ferdinand als Backing-Act’ klingt”, erklärt FF-Frontmann Alex Kapranos, dessen mit Russels unverkennbarer Stimme verschlungene Leadvocals ein weiteres Highlight des Albums ausmachen. ‚ FFS ‚ ist der Name und musikalisch klingt es eben, naja… es klingt genau wie eine Zusammenarbeit zwischen Sparks und Franz Ferdinand. Was einfach unglaublich viel Spaß bereit. Anstatt das Rad neu zu erfinden, haben die Herren einfach einen perfekten Kreis kreiert und Franz Ferdinand klingen darin so spritzig wie zu Zeiten des Debüts nicht mehr. ‚ FFS ‚ könnte am Ende des Jahres die Antwort auf die Frage nach dem Album des Jahres sein.

7.5