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DONNA SUMMER Crayons

2008

CRAYONS von DONNA SUMMER ist eine spannende, aber nicht durchgehend überzeugende Reise.

Donna Summer kehrt mit „Crayons“ nach einer langen Pause ins Studio zurück und präsentiert ein Album, das zugleich ihre Disco-Wurzeln ehrt und neue musikalische Wege beschreitet. Dieses Werk setzt ein klares Zeichen: Die “Queen of Disco” lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Mit einer Vielzahl von Produzenten und Songwritern an ihrer Seite gestaltet sie eine klangliche Reise durch unterschiedliche Genres, Kulturen und Emotionen. Der eröffnende Track „Stamp Your Feet“ ist ein energiegeladener Dance-Track, der an Summer’s große Hits erinnert. Mit seinem mitreißenden Rhythmus und den aufbauenden Lyrics ist er wie geschaffen für die Tanzflächen und vermittelt unmissverständlich: Donna Summer ist zurück. 

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Die Botschaft wird in „The Queen Is Back“ noch deutlicher. Dieser funkige Track strahlt Selbstbewusstsein aus, ohne überheblich zu wirken – ein musikalisches Augenzwinkern an all jene, die Summer’s Bedeutung für die Popmusik infrage stellen. Mit „Driving Down Brazil“ wagt sich Summer in exotischere Gefilde. Der Song sprüht vor tropischem Flair, Percussion und Leichtigkeit. Hier zeigt sich Summer’s Freude am Experiment und ihre Offenheit, neue Einflüsse in ihre Musik einzubringen. Eine überraschend introspektive Seite offenbart „Be Myself Again“. Diese Ballade hebt sich als einer der emotionaleren Momente des Albums hervor. Es ist ein Moment der Ruhe, der uns innehalten lässt.

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Der Titelsong „Crayons“, in Zusammenarbeit mit Ziggy Marley, vereint Reggae-Elemente mit Summers unverwechselbarem Stil. Der Song steht sinnbildlich für das Konzept des Albums: Es ist bunt, abwechslungsreich und stets darauf bedacht, Grenzen zu überschreiten. Die Zusammenarbeit mit Burgundy Records, einem Unterlabel von Sony, scheint Summer die Freiheit gegeben zu haben, ihre kreative Vision zu verfolgen. Mit Produzenten wie Greg Kurstin und Danielle Brisebois entstehen Songs, die eine Vielzahl von Stilen und Themen abdecken. Es wird klar, dass Summer sich nicht nur auf ihre Vergangenheit verlassen möchte. 

Vielmehr zeigt sie den Wunsch, sich künstlerisch weiterzuentwickeln, auch wenn das Ergebnis manchmal etwas diffus wirkt. „Crayons“ ist letztlich ein Werk, das Mut und Kreativität beweist, aber in seiner Ausführung nicht immer vollends begeistert. Dennoch bleibt eines klar: Donna Summer ist eine Künstlerin, die ihrer Zeit stets einen Schritt voraus ist.

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67
portrait
2008
Crayons
AW-0771-TK

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

portrait
2007
Taking Chances
AW-0767-SI
schriftbild
2011
Summer
AW-0768-PR
schriftbild
2007
The State Of Things
AW-0769-AG
close-up
2012
Love At The Bottom Of The Sea
AW-0770-RO
abstrakt
2012
Toy
AW-0772-PE
close-up
2024
C,XOXO
AW-0773-TK
surreal
2013
Dreams In The Rat House
AW-0774-SG
portrait
2019
9
AW-0775-BE