Suche läuft …
Porträt der Künstlerin ALMA mit feuerroten Haaren und Lederjacke, Albumcover von „Time Machine“, frontal mit starkem Blick in die Kamera.
ALBUM

Time Machine ALMA

2023
MSTAX ALBUMPROFIL

TIME MACHINE nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit von ALMA und zeigt die Höhen und Tiefen, die sie zu der starken, unabhängigen Frau gemacht haben, die sie heute ist.

Das Debütalbum „Have U Seen Her?“ von ALMA wurde 2020 veröffentlicht und etablierte eine harte und dunkle Klanglandschaft. Es war angstvoll und elektronisch, die Musik diente eindeutig der Realitätsflucht. Ein echter Bauchschlag eines Debüts. Drei Jahre später wurden die Schichten der dicken Haut abgezogen, um etwas viel Helleres und Intimeres zu enthüllen. Für diese neue Platte fühlt sich „Time Machine“ eher wie eine direkte Fortsetzung ihres prägenden Materials an als wie ein progressiver Schritt in etwas Neues. „Time Machine“ übernimmt viele der gleichen süßen und zarten Texturen, mit denen sie ursprünglich auftauchte, und zielt darauf ab, ihrem bisherigen glitzernden Repertoire eine weitere Reihe von Songs hinzuzufügen, ohne zu sehr an die Grenzen zu gehen.

ALMA befindet sich durchgehend in einem Kaleidoskop aus psychedelischem Scandipop-Pop-Rock, jeder Track schwillt in flüsternder Grandiosität an, als ob ABBA in einen Schmelztiegel mit Elton John, David Bowie und sogar ein bisschen trippigen Neulingen wie Lime Garden gesteckt würde. Da sind die glitzernden Synthesizer von „Everything Beautiful“ und „Tell Mama“; das von Bouzouki geleitete Liebeslied „Natalia“; ein theatralischer Titeltrack; und das riesige herausragende „One In A Million“. Unzählige Künstlerinnen lassen sich von Popmusik-Vorfahren inspirieren, aber nur sehr wenigen gelingt es, ihre hyperbolische Melancholie zu würdigen: „Time Machine“ revitalisiert sie vollständig, ohne in Nachahmung abzugleiten.

Erwähnenswert sind die Beiträge der Songschreiberin und Produzentin Elvira Anderfjärd. Im Gegensatz zum letzten Album wurde das Produktionsteam deutlich verkleinert, ein weiterer Grund für den persönlicheren Spirit von „Time Machine“. Anderfjärd’s frische, saubere und rhythmisch getriebene Produktionen sorgfältig ausgearbeiteter Sounds heben die Songs, an denen sie beteiligt ist, hervor. Eine gut geölte Partnerschaft, von der wir gespannt darauf sind, mehr zu hören. „Time Machine“ geht insgesamt aber nur sehr wenige Risiken ein. Im Vergleich zu ihren früheren Arbeiten ist es zu leicht verdaulich und reibungslos. Das Album ist eine großartige Gaumenreinigung, aber beim nächsten Mal bekommen wir hoffentlich diese rohe Energie zurück.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhält MariaStacks eine kleine Provision.

Album anhören

Anspieltipps: One In A Million, Everything Beautiful, Tell Mama

Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Time Machine“.

MSTAX Konzeptprofil
70%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
36%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
5 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen

Ähnliche Alben

„Time Machine“ belegt aktuell Platz 666 innerhalb der Stimmung Aufgewühlt (AW). Die folgende Auswahl zeigt Alben derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen.

2025
Stage Girl
AW-0662-KR
2007
Introducing Joss Stone
AW-0663-KR
2010
Mshini Wam
AW-0664-TS
2023
Psychopath
AW-0665-BE
2023
Time Machine
AW-0666-KR
2015
Georgia
AW-0667-AG
2024
GLORIOUS
AW-0668-KP
2008
I Am… Sasha Fierce
AW-0669-SI
2022
Motordrome
AW-0670-NG