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Eine Blechdose mit Schnur auf gelbem Hintergrund.
ALBUM

Talking Through Tin Cans THE MORNING BENDERS

2008

Ein nostalgischer Klangteppich von THE MORNING BENDERS: TALKING THROUGH TIN CANS verwebt 60er-Jahre-Einflüsse mit modernen Melodien und lässt die Grenzen zwischen Country, Folk und Pop verschwimmen.

The Morning Benders sind trotz Ihres Namen nicht die typische Pub-Band, oder die jungen Herrschaften, welche gerne schon am Morgen mit einer ordentlichen Fahne in den Tag starten wollen. Vielmehr versetzen sich die Morning Benders durch Ihre Musik in ein schleierndes Delirium aus eingängigen Riffs und melodischen Kompressionen um Sänger Chris Chu. Die Musik der Band ist eine Synthese aus Country, Folk, Rock und Alternative-Pop. Sie arbeiten mit vielen verschwommenen Übergängen dazwischen und heben so die Differenzierungen der einzelnen Genres auf. Hören konnte man diese beachtlichen Kompositionen bereits auf Ihren Eps, Singles und schaffen damit über sehr weite Strecken, sich dem Angebot der überfüllten Indie-Pop-Szene zu entziehen.

‘ Damnit Anna ‘ startet direkt in den 1960er Jahren und überzeugt, wie auch ‘ Crosseyed ‘, als schmucke Akustik-Nummer. Auch die Melodien in ‘ I Was Wrong ‘ machen Herzen fröhlicher und ergänzen sich damit wunderbar mit dem Teil, was The Morning Benders besonders sympathisch erscheinen lässt: Ihre Texte. Alle Zeilen wurden von Chu geschrieben und schwelgen manchmal in Kummer, wie in ‘ I Was Wrong ‘ wo es heißt: “I’ve seen love kick a man while he’s down, nur um dann in das eigene Leid umzuschwenken, “Now I have no heart to ache”. Gegen Ende hört man mit ‘ Wasted Time ‘ eine moderne Country-Pop-Mischung mit einem verstärkten Gefühl der Visualisierung in den Texten, “You’re a beast in a woman’s frame” und der personifizierten Trauer in Verankerung von erdigen Akkord-Texturen.

Doch das beste Verkaufsargument von den Morning Benders bleibt auch am Ende der Platte Ihr unbestrittenes Talent für einschmeichelnde Pop-Melodien. Aber auch Schlagzeuger Julian Harmon besticht durch breitgefächerte Variationen und übernimmt nicht selten die Führungsrolle auf ‘ Talking Through Tin Cans ‘. Natürlich sind auch die Morning Benders, wie bereits erwähnt, stark von den 60er Jahren inspiriert worden und erzeugen damit auch keine revolutionäre Neuheiten, doch die Platte muss auch überhaupt nichts Neues erfinden. Denn Sie ist dazu geschaffen worden um Spaß zu machen und den Pop wieder in ungenierten Zügen genießen zu können. Und das haben The Morning Benders ohne Zweifel hervorragend geschafft.

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Eine Blechdose mit Schnur auf gelbem Hintergrund.

The Morning Benders – Talking Through Tin Cans

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Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Talking Through Tin Cans“.

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