AVIVA Hate 2 Luv U
Dieses Album ist kein bloßes Weitergehen im Pop-Kosmos, es ist ein Statement. AViVA bleibt sich selbst treu, bricht aber gleichzeitig radikal aus. Wer auf Twenty One Pilots, Billie Eilish oder auch Paramore steht, aber mehr Ecken, Kanten und Konzept sucht, wird hier nicht enttäuscht.
Wenn man AViVA schon länger verfolgt, wusste man: Sie würde nicht einfach das nächste Pop-Album droppen – sie würde ein ganzes Universum erschaffen. Mit „Hate 2 Luv U“ liefert sie nicht nur ihr bisher rundestes Werk ab, sondern lässt uns tief in eine Welt eintauchen, die irgendwo zwischen düsterer Fantasy und ehrlichem Selftalk pendelt. Das Cover allein – ein totaler Vibe! Eine verhüllte Figur sitzt vor einem feurigen Himmel, über ihr eine schwarze Sonne wie bei einer Sonnenfinsternis. Es wirkt wie der Moment kurz bevor alles kippt. Und genau dieses Gefühl durchzieht auch das Album: Spannung, Wandel, Widerspruch. Genau das, was AViVA ausmacht.
Der Schlussakt und Titeltrack „Hate 2 Luv U“ ist ein absoluter Ohrwurm – der Refrain? Straight ins Gehirn gebrannt. Diese Mischung aus zerbrechlicher Ehrlichkeit und fast schon aggressivem Pop-Angriff ist classic AViVA, aber mit mehr Tiefe denn je. Die Zeile „You know I hate to love you“ schreit einfach nach Mitschreien beim nächtlichen Kopfhörer-Drama. Besonders im Gedächtnis bleibt „Forgive and Forget“ hängen – empowernd, catchy, und mit dieser bittersüßen Note, die einen nicht mehr loslässt.
Spätestens bei „Wasteland“ und „About Me“ wird klar, dass AViVA nicht mehr nur Geschichten erzählt – sie gibt uns Stücke ihrer Realität. Roh. Unverstellt. Und trotzdem verpackt in mega cleverem Sounddesign mit diesen unterschwelligen, fast schon spooky Synths. Und wie genial ist bitte die Season of the WYTCH Idee gewesen? Eine interaktive Gaming-Erfahrung als Promotion für ein Album? Das ist nicht einfach Promo, das ist Fanbindung auf einem ganz anderen Level. Und es passt wie die Faust aufs Auge zum düster-magischen Look dieses Projekts.
Die ganze „Hate 2 Luv U“-Ära fühlt sich wie ein Gesamtkunstwerk an: Musik, Visuals, sogar ein eigenes Mini-Rollenspiel. Und das Merch? Limitierte Trading Cards, Deluxe Boxsets mit Goldprint – das ist nicht nur Fanservice, das ist Sammler-Luxus.
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