Anstatt ihr Spätwerk in milde Altersakustik zu hüllen, wühlt KRISTIN HERSH ungebremst im Traumata-Archiv ihrer Jugend. Mit verzerrter Beiläufigkeit und karger Kammermusik verwandelt sie alte Nachbarschaftswunden in verdammt mitreißenden Alternative Rock. Trost gibt es auf diesem Album keinen, dafür die rohe Eleganz einer kompromisslosen Querkopf-Ikone.
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