Author

MariaStacks

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Chelsea Wolfe – The Dark

Mit THE DARK verlässt CHELSEA WOLFE das düstere Unterholz der experimentellen Schlaflosigkeit für die gut beleuchtete Bühne der Stadionhymnen. Wo einst lähmende Nachtalbe wüteten, regiert nun das kalkulierte Handwerk der professionellen Entfremdung. Dieser Schritt vom unberechenbaren Doom-Folk zum zugänglichen Gothic-Pop ist so meisterhaft produziert wie ästhetisch kalkuliert.

Cleo Sol – Gentlewoman

CLEO SOL verweigert auf GENTLEWOMAN die bloße Tröstungsgeste und zieht eine unnachgiebige Grenze zwischen Hingabe und Selbstverlust. Mit Inflo an den Reglern formiert sich eine musikalische Radikalisierung, die Trost nicht mehr als Geschenk verteilt, sondern strenge Selbstbehauptung verlangt.

Jorja Smith – What Are the Odds

Tanzflächen-Existenzialismus zwischen Club-Bettzeug und flackerndem Scheinwerferlicht: Wie JORJA SMITH auf ihrem neuen Album den Soul-Balladen entsagt und die Clubkultur zur Bühne für umissverständliche Abrechnungen macht.

Brandon Flowers – THRASHER

Wenn der Neon-Cowboy zum Schlag ausholt: BRANDON FLOWERS sucht auf THRASHER die ehrliche Schramme und findet doch nur das nächste große Kostüm. Brandon Flowers wagt auf seiner dritten Solo-Unternehmung den vollen Umstieg ins Country-Genre, doch hinter den edlen Nashville-Legenden verbirgt sich oft nur die alte Sehnsucht nach Bruce Springsteen.