Author

MariaStacks

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Mike D – Thank You

MIKE D wagt auf seinem Solodebüt THANK YOU den Befreiungsschlag zwischen greller Neurose und melancholischer Selbsterkenntnis, während die musikalische Unterlage zwischen hektischem Electro-Punk und familiärer Garage-Session oszilliert. Wer hier nach den alten Beastie Boys sucht, findet stattdessen ein spritziges, wenn auch streckenweise überladenes Spätwerk eines getriebenen Veteranen.

Dinosaur Jr. – There Near

DINOSAUR JR. schürfen auf ihrem dreizehnten Album nach Trost im altbewährten Krach, verfeinern aber nur die Nuancen ihres vertrauten Verzerrer-Kosmos. Mit beharrlicher Konsequenz verweigert das Veteranen-Trio jeden neumodischen Zierrat und beweist einmal mehr die meisterhafte Eleganz des ungeschminkten Gitarren-Verstärker-Lärms.

Ty Segall – Chrome

TY SEGALL verzichtet auf CHROME überraschend auf jegliche Experimente und vertraut ganz auf die rohe Wucht seiner Band. Wo der Vorgänger Possession noch mit orchestralen Verzierungen überraschte, regiert hier wieder die schiere Lautstärke verzerrter Verstärker.

Sarah Davachi – The Will of Tongues

SARAH DAVACHI verweigert den schnellen Konsum und fordert mit THE WILL OF TONGUES absolute Hingabe. Dieses Monolith-Werk entzieht sich jeglicher Berieselung und verwandelt meditative Stille in ein psychoaktives Exerzitium für Gehör wie Verstand.