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Abstraktes Cover mit geometrischen Formen und Händen, Albumtitel und Bandname in der Mitte.
ALBUM

Room On Fire THE STROKES

2003

Mit ROOM ON FIRE beweisen THE STROKES eindrucksvoll, dass sie mit kreativer Eigenständigkeit und eingängigen Melodien den hohen Erwartungen gerecht werden.

Nach zwei Jahren des Warten, der Plattenfirma und den Fans haben es die Strokes nun wieder geschafft sich aus Ihrer Versenkung heraus zu kämpfen und sich der Öffentlichkeit präsent zu zeigen. Denn letzten Endes gerät wohl jede noch so viel versprechende Newcomer Band in Vergessenheit wenn in der Seite zwischen den Studioalben nichts nennenswertes passiert. Doch Frontman Casablanca meinte dazu: “Unser erklärtes Ziel ist es ausschließlich gute Songs zu veröffentlichen. Ausschussware oder Füllmaterial werde es bei den Strokes nicht geben, und bevor man nicht wieder genügend Material beisammen habe, dass den eigenen Qualitätsansprüchen gerecht würde, sei mit einem neuen Album nicht zu rechnen”. Ob sich das Versprechen auf ‘ Room On Fire ‘ erfüllt hat wird sich zeigen. Zum Einstieg der Opener ‘ What Ever Happend ‘.

Leichte Kost, zurückhaltend, keine Auffälligkeiten aber trotzdem mit einer sehr eingängigen Melodie. Der Zweite Song ‘ Reptilia ‘ kommt da schon mit einigem mehr daher: Schon das perfekte Gitarrensolo am Anfang lässt alle Zweifel am Zweitwerk verschwinden. Der Song hat eindeutig alles was ein Klassiker braucht. Einmal gehört wird er einem lange nicht mehr aus dem Kopf gehen. Einfach brillant wie locker hier die Saiten gezupft und die Drums bearbeitet werden. Die anderen Songs überzeugen allesamt durch die Strokes-Typischen Melodien hinweg. ‘ 12:51 ‘ dürfte den meisten ein Begriff sein,  die derzeitige Singleauskopplung aus dem Album zeigt eine unmittelbare Präsenz, so als wäre es eine Selbstverständlichkeit die Songs genau so straight zu spielen und nicht anders. Auch das perfekt in Szene gesetzte ‘ You Talk Way Too Much ‘ überzeugt den Fan wie auch Kritiker.

Die Strokes haben geschafft was nicht viele Bands mit Ihrem Zweitwerk anstellen können, nämlich ein von der Klasse her gleichwertiges Album abzuliefern das vor Kreativität und Eigenständigkeit nur so strotzt. Insgesamt bleibt festzuhalten das Casablanca sein Wort gehalten hat. Lückenfüller gibt es keine, ist es doch auf ganzer Linie eingängig, lässig und äußerst gelungen.

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Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Room On Fire“.

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