The Raconteurs – Broken Boy Soldiers

Nach dem ersten Vorgeschmack anhand der Single bringen uns die Raconteurs nun das anschließende Debütalbum in die Läden mit dem Namen ‚ Broken Boy Soldiers ‚. Darauf befinden sich zehn Songs mit typischen Blueseinflüssen von Jack White und den größtenteils perfekt inszenierten Songtexten von Brendan Benson. Und da wird wohl auch ‚ Steady As She Goes ‚ der Vorzeigesong der beiden bleiben. Verbindet doch keines besser den Garagenrock- Blues von Jack White und den sechziger Jahre Pop von Benson, ineinander verschachtelten Gitarrensolo und wunderschöne Chöre – wie aus dem Lehrbuch herausgenommen. Auch das nachfolgende ‚ Hands ‚ weiß sofort zu überzeugen. Hier sticht auch gleich zu Anfangs Bensons Einfluss bei dem Song durch, bzw. erkannte man auf dem Album meist recht schnell wer welchen Song geschrieben hat. ‚ Broken Boy Soldier ‚ is wieder eine Jack White Nummer, leicht schräg gehaltene, gut ins Ohr gehendes Lied das sofort an Led Zeppelin denken lässt und zu den Highlights der Platte zählt. Danach wird ein wenig auf die Bremse getreten, das Tempo gedrosselt, mit ‚ Intimate Secretary ‚ und  ‚Together ‚. Zwei langsame aber sehr schöne teils Melancholische, teils mitreißende Nummern bei denen Benson seine Qualität als Songwriter alle Ehre macht. ‚ Level ‚ und ‚ Store Bought Bones ‚, wieder zwei White Tracks und zweiteres mit mit einer stotternden Orgel versehen, lassen an die White Stripes erinnern bis sie von ‚ Yellow Sun ‚ abgelöst werden das einen an die gute alte Zeit zurückdenken lässt. Guter Text mit dem perfekt dafür abgestimmten Gitarrenspiel. Dann wird es noch einmal ganz ruhig und besinnlich mit ‚ Call It A Day ‚ bevor ‚ Blue Veins ‚ das Ende des Albums anpeilt und einen würdigen, ausgeflippten Abschluss findet. Als Fazit darf man sagen, es ist für jeden was dabei. Sowohl für Jack White Fans wie auch von Brendan Benson. Das Verhältnis von ruhig zu schräg passt und ist auf ganzer Linie ein durchweg unterhaltsames und tiefgehendes Album das in keiner Sammlung fehlen sollte. Jack White hat damit bewiesen das er auch fähig ist, im Team zu spielen und auch mal in den Hintergrund zu treten wenn es denn drauf ankommt. Ein gleichwertiges Bandmitglied wie alle anderen ohne Konkurrenz denken wer denn hier der bessere Songwriter wäre oder ist.