La Boum Fatale – DAMWILD

Wenn die frühen Sonnenstrahlen am Sonntag Vormittag sanft in dein verschlafenes Gesicht fallen, der Himmel blau ist und nur ein paar kleine weiße Wolken vorüberziehen, dann ist zumindest mein Herz stets voller Zuversicht. Der heutige Tag ist mir freundlich gesonnen, er macht die Sinne glücklich und wenn dann noch die Melodien zu ‚ AAA ‚ den Geist mit Ihrem strahlend hellem Licht erfüllen – scheint die Glückseligkeit grenzenlos zu sein. La Boum Fatale heißt das Projekt des Hamburger Duos um Antonio de Spirt und Levente Pavelka. Aufgenommen durch das Berliner Label Sinnbus, begeistern die Herrschaften mit elektronischer Musik, weitläufigen und schillernden Atmosphären zwischen Kaut, House und Post-Dubstep. ‚ PassMiss ‚ und ‚ Snalle ‚ nehmen sich jede Menge Zeit für gedrehte Sprachfetzen und für schüchterne Melodien ,während man sich als Hörer durch die Schönheit des Augenblicks gewaltlos einfangen lässt. In ‚ Rumple ‚ werden Synthies aufgetürmt und zugleich wird diese Nummer von einer angenehmen Widerborstigkeit überrascht. ‚ Damwild ‚ ist ein zeitloser Entwurf zeitgeistiger Musik, der einen würdigen Abschluss im letzten Stück ‚ Let Us Not Be Terrible People ‚ findet. Der Sonntag Morgen zieht mit seinen letzten Sonnenstrahlen über das Gesicht hinfort und alles was noch bleibt, ist der AERA Remix zum Eröffnungsstück. Dieser bereichert das Original um ein paar Nuancen, doch ist dieser mehr als netter Zusatz anzusehen und weniger als sinnvolle und ergänzende Bereicherung. Aber ganz unabhängig davon, ist ‚ Damwild ‚ ein wunderschönes Werk voller Ambient-Klängen und melancholischer Sehnsucht. Eine Platte für die schönsten Minuten des Tages.