Jersey Budd – Wonderlands

Er ist so etwas Everybody’s Darling. Jersey Budd tritt damit auch in die Riege seines Helden Bruce Springsteen und weiteren Vorbildern wie Bob Dylan und Cat Stevens. Musiker denen man beim besten Willen nichts Böses anhängen kann und möchte. Jersey Budd glänzt mit einem besonderen Appeal und vermeidet dabei geschickt die Nachahmung gängiger Classic Rock Künstler. Sein Debütwerk ‚ Wonderlands ‚ ist eine entspannte Angelegenheit, umgeben von stilvollen E-Gitarren, leichten Anstiegen bassbetonter Passagen wie im Stück ‚ She Came Back ‚ und netten Geschichten, „All I need is my heartbeat/Tripping up by your side …. Well you’re living in shotgun times“. Jersey Budd bleibt sogar in „sha-la-la“ Refrains, wie in den Songs ‚ Bright Soul ‚ und ‚ Shotgun Times ‚, auf seltsame Art und Weise äußerst ansprechend. ‚ Wonderlands ‚ ist ein Stück Anglo-Amerikanischer Rock’n’Blues, welches mit den befreundeten Herren von Kasabian aufgenommen wurde. Ebenso ist er mit Noel Gallagher befreundet der Jersey riet, das Album von Paul Stacy mixen und Ian Cooper mastern zu lassen. Ein Vorschlag der sich blendend auf das Debütalbum auswirken sollte. Am Anfang vermittelt ‚ Wonderland ‚ einen eher mittelmäßigen Eindruck, doch mit der Zeit und einem guten Kopfhörer entfalten sich die zehn Songs immer ein Stückchen weiter. Das ist eine klare Offenbarung, ebenso wie der exzellente soulige Gesang von Jersey Budd. Dazu finden sich eine Menge schöner Instrumentierungen, eine Hammond-Orgel, anschwellende Streicher-Arrangements und ein stets präsenter Bass. Natürlich, alles auf dem Debütalbum ist nicht vollkommen und so finden sich manche Fehltritte in der Produktion oder im Songwriting. Aber trotzdem bleibt die Platte eine wunderbare mit Sicht auf die Länge von knappen 33 Minuten. Insgesamt bietet ‚ Wonderlands ‚ damit eine herzhafte Portion und den perfekten Soundtrack für ein Barbecue mit Freunden unter der strahlenden Sonne.