Suche läuft …

THE SAD RIDERS In the End We Always Win

2010

Ein musikalischer Ritt durch Zeit und Raum mit THE SAD RIDERS und dem Album IN THE END WE ALWAYS WIN, das mit einer Mischung aus Akustik und Country überzeugt, aber nicht ohne kleine Schwächen auskommt.

The Sad Riders klingt im eigentlichen Sinn nach mehreren Künstlern. Doch blickt man hinter das melancholische Cover erblickt der geneigte Hörer nur einen Mann namens Chris Wicky. Dieser ist Sänger der Lausanner Rockband Favez und veröffentlicht nun also sein zweites Solowerk ‘ The End We Always Win ‘ auf dem Label Two Gentle Men. Sieben Jahre liegen zwischen dem letzten Release, doch von Müdigkeit oder fehlenden Ideen muss auch hier vergeblich gesucht werden. Dafür glänzen The Sad Riders wieder zu sehr mit rührenden Akustik-Versionen und dahinrockenden Nummern, die nicht selten durch schwingende Country-Stücke und klassische Streicher-Balladen wohlwollend in den Hintergrund gedrängt werden.

Die Mischung und die ausufernde Bandbreite auf ‘ The End We Always Win ‘ lässt Träume und Gedanken zu Ende schreiben, eröffnet zugleich neue Ansätze und zeigt den tiefen Respekt der zeitlosen Tradition des eleganten Songwritings und der Beherrschung des musikalischen Handwerks. Vielleicht finden sich an manchen Stellen Dinge, die auch ohne dortiges Verweilen gut angekommen wären, so sind es unschöne Flecken die nicht hätten sein müssen. Doch das Leben spielt in der Gegenwart und The Sad Riders zeigen Trotz Ihren Ausflügen in gute alte Zeiten, den Draht in unsere Zeit mit Songs wie ‘ Travel Light ‘ und ‘ Come Out For More ‘.

Das dritte Stück ‘ Mr. Porter ‘ galoppiert dagegen mit zielstrebiger Ausstrahlung durch aufwirbelnde Prärie-Landschaften und springt übergangslos in die Ballade zu ‘ Sorry As I ‘. In überzeugender Western-Manier stürmen dann gegen Ende die Sad Riders in ‘ You Can’t Go Wrong (When You Got A Song) ‘ mit voller Ausrüstung in den nächstbesten Pub, nur um diesen kurz darauf, und fast schon mit schlechtem Gewissen, wieder zu verlassen. Chris Wicky lässt sich schlussendlich nur schwer kategorisieren, sattelt sein Pferd bevor wir es bemerken und zieht weiter in den aufsteigenden Horizont. Vielleicht bietet sich das detailliertere Kennenlernen mit der nächsten Platte an. Man muss sehen…

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhält MariaStacks eine kleine Provision.

Ein Mikrofon vor einem orangefarbenen Himmel mit Vogelschwarm und Albumtitel.

The Sad Riders – In the End We Always Win

Jetzt bei JPC kaufen Jetzt bei Amazon kaufen
70
landschaft
2010
In the End We Always Win
NO-0385-SA

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

schriftbild
2021
Forever
NO-0381-PR
portrait
1994
Holly & Ivy
NO-0382-BE
surreal
2011
Different Gear, Still Speeding
NO-0383-SA
fotografie
2010
Golden Greats No1
NO-0384-GG
portrait
1991
Más Canciones
NO-0386-SA
portrait
2006
Back to Basics
NO-0387-CW
collage
2008
Acid Tongue
NO-0388-BE
gruppe
2003
You Gotta Go There to Come Back
NO-0389-BE