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Das neue Projekt läutet für EMMA-JEAN THACKRAY ein neues musikalisches Kapitel als Teil des renommierten Labels Brownswood Recordings ein.

Mit ihrem Debütalbum „Yellow“ prägte die südlondoner Multiinstrumentalistin, Sängerin und Songwriterin Emma-Jean Thackray 2021 die Entstehung der New Wave of British Jazz, einer der interessantesten Bewegungen der letzten Jahrzehnte. Nun erscheint nach vier Jahren endlich der Nachfolger. Weirdo“ ist ein weiteres überschwängliches Album mit 19 Titeln, das noch mehr Facetten ihres musikalischen Feingefühls präsentiert. Die Stücke reichen von Jazz über Soul, P-Funk, Broken Beats, Afrobeat, Hip-Hop bis hin zu Electronica und klingen, genau wie auf „Yellow“, gleichermaßen inspiriert, energetisch und eigenwillig. Bemerkenswerterweise wurde das gesamte Album in ihrem eigenen Zuhause in Südlondon geschrieben, aufgenommen, gemischt und produziert.

Ein Blick auf die Titel verrät die emotionale Verfassung des Albums. „Wanna Die“, „What Is The Point“, „Save Me“ – allesamt Titel, die die Taubheit eines depressiven Geistes widerspiegeln. Über einem spärlichen Drum-Machine-Beat und heiteren Tasten zeigt „Staring At The Wall“ Thackray’s detaillierte Beschreibungen davon, wie sie „von dem Gedanken an dich verzehrt wird“ und versucht, „einen Tag nach dem anderen“ zu nehmen, während „Let Me Sleep“ die körperlichen Schmerzen eines emotionalen Traumas beschreibt: „Meine Knochen schmerzen“, „meine Beine zittern“. Gegen Ende von „Weirdo“ deuten Stücke wie „It’s Okay“ und „Thank You For The Day“ jedoch vorsichtig einen Bogen des Albums an, in dem Thackray ihre Trauer verarbeitet.

„Weirdo“ ist eine Offenbarung. Genau wie beim ersten Hören von „Yellow“ schweift auch dieses Album musikalisch in alle Richtungen, doch nach mehrmaligem Hören fügen sich alle Songs zusammen. Es ist klar, dass dieses Album alles hat, um einen zu verblüffen, zum Tanzen zu bringen und einen jahrelang immer wieder zu überraschen.

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Das Album anhören

Anspieltipps: Staring At The Wall, It’s Okay, Thank You For The Day

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