Belle and Sebastian – A Bit of Previous
Trotz einer gewissen Langweiligkeit, klingen BELLE AND SEBASTIAN zufrieden, befreit und beherrschen ihr Handwerk, was mehr ist, als man von vielen alternden Indie-Acts sagen kann.
Trotz einer gewissen Langweiligkeit, klingen BELLE AND SEBASTIAN zufrieden, befreit und beherrschen ihr Handwerk, was mehr ist, als man von vielen alternden Indie-Acts sagen kann.
Es gibt klangliche Überraschungen auf dem neuen Album von PLACEBO. Aber es sind die Geschichten, die am meisten faszinieren. Im Laufe des Albums scheinen Brian Molko’s narkotische und pharmazeutische Missgeschicke in zusammenhanglose Paranoia, dämonische Verblendung und schützende Abgeschiedenheit abzugleiten.
Ein Album wie ein offenes Tagebuch, geschrieben im Übergang, getragen von Intimität und Risiko, reduziert im Klang, kompromisslos persönlich, bewusst verletzlich.
OBVIOUSLY von LAKE STREET DIVE ist an Fans von Diana Krall, Sade oder Michael Bubble gerichtet. Wer es dagegen eher kantiger und bissiger mag und sowohl jüngere Künstlerinnen wie Angel Olsen oder Sharon van Etten, als auch reife (Tedeshi Trucks Band) bevorzugt – der sollte die Finger von dieser Platte lassen.