Author

MariaStacks

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Emma Ruth Rundle – These Killing Times

EMMA RUTH RUNDLE bricht die Isolation auf und stellt der kollektiven Ohnmacht ein massives Bandfundament entgegen. Wo die Einsamkeit früher das gesamte Klangbild diktierte, behauptet sich nun ein politischer Widerstandsgeist in wuchtigen Arrangements. THESE KILLING TIMES verwandelt intimen Schmerz in eine gemeinsame Kampfschrift.

Empress Of – Dream House

Lorely Rodriguez gibt die ständige Behauptung kollektiver Club-Unbesiegbarkeit auf und baut sich eine eigene Zuflucht. Auf ihrem neuen Werk als EMPRESS OF begegnen sich persönliche Erschütterung und verfeinerter elektronischer Pop ohne jedes billige Trauma-Dekor. Es ist die erstaunlichste Metamorphose einer Künstlerin, die lange als kühle Ästhetin galt.

Miley Cyrus – Bass Persuades

Wenn Bässe wie schwere Liebhaber durch kühle Clubräume kriechen, verwandelt MILEY CYRUS intime Hingabe in eine kalkulierte Tanzfläche. BASS PERSUADES flirtet mit dem Verlangen, stolpert über den eigenen Appetit und zeigt eine Künstlerin auf der Suche nach dem perfekten Exzess. Was bleibt, ist der süße Geschmack von verschwitzter Nachtluft und ungeklärter Sehnsucht.

Kristin Hersh – Sugar on Blackstone

Anstatt ihr Spätwerk in milde Altersakustik zu hüllen, wühlt KRISTIN HERSH ungebremst im Traumata-Archiv ihrer Jugend. Mit verzerrter Beiläufigkeit und karger Kammermusik verwandelt sie alte Nachbarschaftswunden in verdammt mitreißenden Alternative Rock. Trost gibt es auf diesem Album keinen, dafür die rohe Eleganz einer kompromisslosen Querkopf-Ikone.