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TAYLOR SWIFT Taylor Swift

2006

Die 16 Jahre alte Country-Pop-Sängerin TAYLOR SWIFT begeistert bei den Aufnahmen dieses Debütalbums mit ihrer beachtlich starken Stimme, die auf Erfahrung schließen lässt, die weit über ihr Alter hinausgeht, und gleichzeitig keinen Zweifel daran lässt, dass sie noch viel erleben wird.

Es ist eine frische, immer noch mädchenhafte Stimme, voller Hoffnung und Naivität, aber auch selbstbewusst und reif. Dass Taylor Swift ein Talent ist, mit dem man rechnen muss, steht außer Frage. Der erste Song auf diesem Album ist „Tim McGraw“ und ein Sinnbild dafür, was das Album erfolgreich und was es so schrecklich macht. Wenn man zuhört, ist es gleichzeitig unmöglich, ihre Starpower nicht zu sehen. Und eines ist auch nicht zu übersehen: Ihre Stimme hat immer das letzte Wort. Sie kann eine leicht gehauchte Qualität hinzufügen, während sie das perfekte Timbre beibehält, was verdammt wichtig ist. Sie macht den klugen Schachzug, wie bei all den Songs, ihren Gesang prominent in den Mittelpunkt zu stellen.

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Leider kann die Musik hier überhaupt nicht mithalten. Die Gitarre klingt schlecht. Es gibt eine schwimmende Ukulele, die wie eine reine Proteindiät kommt und geht. Der Schlagzeuger spielt wie ein Christ. Sie verblassen in einem schrecklichen Geklimper. „Picture to Burn“ besteht aus zwei Teilen Ashlee Simpson und einem Teil von Amy Dalley, mit einer allzu vertrauten Gitarrenmelodie, die direkt von letzterer hätte übernommen werden können. Taylor Swift hat seit ihrem vierzehnten Lebensjahr einen vollständigen Songwriter-Vertrag und hat, meist in Zusammenarbeit mit der etablierten Sängerin Liz Rose, das gesamte Material ihres Debütalbums geschrieben. 

Es ist daher keine große Überraschung, dass ihre besten Songs die Probleme ansprechen, mit denen Mädchen im Teenageralter konfrontiert werden. Wachsende Brüste, unschöne Gefühle, Fellatio-Partys, Bulimie, Einsamkeit, Lust und wie scheiße doch eigentlich Jungs sind. Wie auch immer, während sie gelegentlich Schwierigkeiten hat, sie herauszubringen, klingen Swift’s Texte mit einer Authentizität, die dieselben Mädchen ansprechen wird, die sich für die Duff-Schwestern anstellen. Und das ist sicher kein Zufall. Textlich, musikalisch und von der Gesamtdarstellung bis hin zu den „versteckten“ Botschaften in den Textblättern ist das Country-Musik im Disney-Stil.

Sie hat ein lobenswertes Debüt herausgebracht, dass so vollendet ist, wie jedes andere. Swift’s junges Alter mag ein wichtiger Punkt sein, um Zuhörerinnen zu gewinnen, aber am Ende der Platte ist es ihr gelungen, sie neugierig auf die musikalische Zukunft zu machen.

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68
portrait
2006
Taylor Swift
HO-0654-GG

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

portrait
2005
Some Hearts
HO-0650-SA
portrait
2013
Olympia
HO-0651-OB
gruppe
2019
Living Mirage
HO-0652-SG
portrait
1993
Christmas Through Your Eyes
HO-0653-RR
portrait
2008
Some People Have Real Problems
HO-0655-PR
portrait
1993
Slow Dancing with the Moon
HO-0656-SI
digitalkunst
2014
Sonic Highways
HO-0657-KP
portrait
2012
Lotus
HO-0658-PR